Digitalisierung der Schulen: Landesförderung wirft Fragen auf

dzDigitalisierung

Zu einer Pilotschule in Sachen Digitalisierung soll die Gesamtschule werden. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Die Förderprogramme stoßen im Rathaus nicht nur auf Zustimmung.

Raesfeld

, 01.09.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die UWG in Raesfeld und Borken hatte gefordert, die Julia-Koppers-Gesamtschule als Pilotschule einzurichten, um die Digitalisierung voranzutreiben. „Das Thema beschäftigt uns schon seit Langem“, sagte Bürgermeister Andreas Grotendorst am Montag im Rat. Aufgrund der beiden Standorte in Borken und Raesfeld, so Jörg Heselhaus von der Verwaltung, habe man sich entschlossen, einen gleichlautenden Beschlussvorschlag in beiden Orten zu formulieren, der die Verwaltung auffordert, mit den Schulen ein Konzept zu erarbeiten. Dem folgte der Raesfelder Rat einstimmig.

Jetzt lesen

Bei der Umsetzung, so Heselhaus, könne man in Raesfeld vielleicht etwas schneller als in Borken sein. Dort gelte es aber zu berücksichtigen, dass mehrere weiterführende Schulen vorhanden seien. Für den Raesfelder Standort der Julia-Koppers-Gesamtschule gab Heselhaus einen Überblick über die technische Ausrüstung mit Glasfaser, PCs, Laptopwagen und Smartboards. Die Schule sei „ganz gut ausgestattet“.

Bürgermeister Andreas Grotendorst verwies auf die Förderung des Landes, Lehrer mit zu 90 Prozent geförderten Endgeräten auszustatten. Die „Art und Weise“ finde man im Raesfelder Rathaus „nicht so gut“: Denn die Frage der Wartung, Unterhaltung und Ersatzbeschaffung sei damit noch nicht beantwortet. „Nach vier Jahren sind die Geräte auf.“

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt