Das erwartet die Besucher bei der ersten „Nacht der Ausbildung“

Ausbildung

„Viele haben Probleme, Auszubildende zu bekommen“, sagt Diana Brömmel. Umgekehrt wissen viele Schüler nicht, was nach der Schule passieren soll. Helfen soll die „Nacht der Ausbildung“.

Raesfeld

, 05.09.2019, 16:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Das erwartet die Besucher bei der ersten „Nacht der Ausbildung“

Svenja Hörnemann vom Ortsmarketing zeigt den Flyer für die erste Raesfelder "Nacht der Ausbildung", die mit dem Heimatshoppen verknüpft wird. © Berthold Fehmer

Es ist eine Premiere am Freitag (13. September), der alle Beteiligten, die sich am Mittwochabend bei Hetkamp trafen, mit Spannung entgegensehen. Diana Brömmel vom Ortsmarketing ist froh, dass beim ersten Versuch gleich 28 Raesfelder Betriebe mitmachen, die sich möglichen künftigen Auszubildenden von 15 bis 21 Uhr präsentieren wollen - nicht an einem Stand, sondern direkt in ihrem Betrieb.

Im Betrieb könnten Jugendliche und Eltern viel besser abschätzen, „mit wem habe ich es zu tun, welche Sachen werden da hergestellt“, so Brömmel. Das sei besser als an einem Stand mit „drei Papierchen und Kugelschreiber“.

Info-Point und Bühne

Alle Betriebe, die in einem Flyer aufgeführt sind, sind fußläufig vom Ortskern zu erreichen. Den Flyer hat das Ortsmarketing bereits in der Alexanderschule auslegen lassen und es gibt ihn auch am Tag selbst am Info-Point an der Ecke Weseler Straße / Leinenweberstraße, wo auch eine Bühne steht, auf der „The Nickel‘s“ von 18 bis 21 Uhr spielen werden.

Im Ortskern selbst wird an dem Freitag voraussichtlich mehr los sein als sonst, da die Nacht der Ausbildung mit dem Heimatshoppen verknüpft wird. Etwa ein halbes Dutzend Betriebe beteilige sich an beiden Veranstaltungen, so Diana Brömmel. Die Geschäfte im Ortskern öffnen bis 21 Uhr und bieten dabei besondere Aktionen und Rabatte an. Bei jedem Einkauf können Kunden eine Karte ausfüllen, die einer Verlosung zugeführt wird. Gegen 21.15 Uhr wird der Gewinner von der Bühne aus bekannt gegeben - Einkaufsgutscheine locken.

Shuttle-Service

Für einige Betriebe, die bei der Nacht der Ausbildung fürchteten, dass die Wege in die Gewerbegebiete doch etwas weit sein könnten, wurde ein Shuttle-Service ins Spiel gebracht. Bürgermeister Andreas Grotendorst sagte, dass die meisten Jugendlichen laut der Erfahrungen, die anderswo mit ähnlichen Formaten gemacht wurden, vermutlich nur höchstens drei Betriebe besuchen würden und dies auch mit ihren Eltern. „Die kommen da schon hin.“

Grotendorst plädierte dafür, dass man mit der Veranstaltung nun starte und anschließend ein Feedback einhole, was man verbessern könne.

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