Coronavirus: Zwei Fälle in Raesfeld - Landrat ermahnt Reiserückkehrer

Coronavirus

Zwei weitere Corona-Infektionen in Raesfeld meldet der Kreis Borken am Mittwoch. Bei den steigenden Infektionszahlen im Kreis spielen die Reiserückkehrer eine besondere Rolle.

Raesfeld

, 19.08.2020, 10:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die meisten aktuellen Corona-Infektionen sind im Kreis Borken derzeit bei Reiserückkehrern aus Risikogebieten zu beobachten.

Die meisten aktuellen Corona-Infektionen sind im Kreis Borken derzeit bei Reiserückkehrern aus Risikogebieten zu beobachten. © picture alliance/dpa

Aktuell 68 Corona-Infizierte verzeichnet der Kreis Borken am Mittwoch. Das sind acht mehr als am Vortag. Insgesamt war von Dienstag auf Mittwoch die Zahl der Infektionen von 1229 um 10 auf 1239 gestiegen, zwei Menschen sind im selben Zeitraum wieder als gesundet eingestuft worden (insgesamt 1133). 38 Menschen sind im Kreis Borken bislang im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

In Raesfeld sind aktuell drei Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Damit erhöhte sich die Zahl der Gesamtinfektionen im Vergleich zum Vortag von 56 auf 58. 54 Menschen gelten davon als gesundet, ein Todesfall stand im Zusammenhang mit dem Virus.

Reiserückkehrer aus Risikogebieten

Landrat Dr. Kai Zwicker hatte am Dienstag die Ergebnisse einer Analyse des Kreisgesundheitsamts vorgestellt. „Von den letzten 56 Coronavirus-infizierten Personen waren 33 Rückkehrer aus Risikogebieten.“ Hinzu kämen einige Fälle, „die mit diesen Personen Kontakt hatten - in der Familie oder beispielsweise bei Feierlichkeiten.“

Zwicker erinnerte nachdrücklich an die Pflicht, das Reiserückkehrer aus Risikogebieten sich sofort testen lassen und in häusliche Absonderung gehen müssten, bis das Ergebnis vorliegt. Zwicker: „Dieses Vorgehen ist zwingend, damit die Lockerungen der vergangenen Wochen nicht zurückgenommen werden müssen.“

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