Coronavirus: Laptop ermöglicht 93-Jährigem Skypen mit seinen Kindern

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Senioren kommen nicht mit moderner Technik klar? Hermann Kunkler beweist mit 93 Jahren das Gegenteil. Dass er jetzt mit seinen Kindern skypen kann, verdankt er dem Rotary Club Lippe-Issel.

Raesfeld

, 17.05.2020, 13:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Präsident Klaus Friedrich (l.) freut sich ebenso wie Jan Ridder (hinten) und Meinolf Nöthe (r.), dass Hermann Kunkler so gut mit seinem neuen Laptop zurecht kommt.

Präsident Klaus Friedrich (l.) freut sich ebenso wie Jan Ridder (hinten) und Meinolf Nöthe (r.), dass Hermann Kunkler so gut mit seinem neuen Laptop zurecht kommt. © Rotary Club

Nach dem Start der Aktion „Rotary verbindet“ hat der Rotary Club Lippe-Issel den ersten Laptop in Raesfeld übergeben. Empfänger ist Hermann Kunkler, 93 Jahre alt, der seit einiger Zeit im Seniorenhaus in Raesfeld wohnt. Den von Kunkler gestalteten Brunnen „Grosse Wasserblüte 87“ auf dem Raesfelder Schlossplatz oder den Froschbrunnen im Ortskern kennt jeder Raesfelder.

Seinen Laptop nutzt Kunkler, um Videokontakte mit seinen auswärts wohnenden Kindern über die Software Skype herzustellen. Auch habe er schon das Textprogramm genutzt, um Gedanken aufzuschreiben, sagt Kunkler, selbst seit über 40 Jahren Mitglied im Rotary Club Dorsten. Bei den Rotarier-Freunden bedankt er sich herzlich für das Geschenk.

50 bis 80 Geräte

Der Rotary Club Lippe-Issel wird nun weitere Computer im Verbreitungsgebiet Hamminkeln, Hünxe, Raesfeld, Schermbeck und Wesel Senioren- und Kinderheimen zur Verfügung stellen. Waren zunächst 35 Geräte geplant, hat sich das Projekt „Rotary verbindet“ so dynamisch entwickelt, dass nunmehr schon von 50 bis 80 Geräten (Laptops oder Tablets) die Rede ist.

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Dass damit eine flächendeckende Versorgung möglich wird, freut den Präsidenten des Clubs, Klaus Friedrich aus Raesfeld, der die Spendenbereitschaft der Mitglieder und das Engagement der Projektverantwortlichen Tim Heymann, Meinolf Nöthe und Jan Ridder hervorhebt.

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