Coronavirus: Altenheime sollen keine Besuche mehr zulassen

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Der Kreis Borken empfiehlt allen Alten- und Behinderteneinrichtungen, keine Besuche mehr zuzulassen. Die Gemeinde Raesfeld und der Kreis Borken haben weitere Verhaltensregeln aufgestellt.

Raesfeld

, 15.03.2020, 11:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Altenheime sollen wegen der Ansteckungsgefahr keine Besucher mehr zulassen. Das fordert die Heimaufsicht des Kreises Borken.

Altenheime sollen wegen der Ansteckungsgefahr keine Besucher mehr zulassen. Das fordert die Heimaufsicht des Kreises Borken. © picture alliance/dpa

Die WTG-Behörde (ehemals Heimaufsicht) des Kreises Borken hat allen Einrichtungen der Alten- und Behindertenpflege die dringende Empfehlung ausgesprochen, keine Besuche in ihren Einrichtungen mehr zuzulassen.

Diese Empfehlung gelte bis auf Weiteres, so der Kreis in einer Mitteilung. Grund: Besonders die älteren und pflegebedürftigen Personen gehörten zur Risikogruppe. Es gehe darum, Sorge zu tragen, dass sich das Personal dieser Einrichtungen nicht infiziert, um die Versorgung pflegebedürftiger Menschen nicht zu gefährden.

Telefon-Hotline der Kreisgesundheitsamts

Der Kreis appelliert an die Bürger, Anliegen an die Kreisverwaltung möglichst „möglichst per Telefon, E-Mail, Brief oder Einwurf von Unterlagen erledigen“. Die Zulassungsstelle in Borken könne nur nach Terminvereinbarung betreten werden. Die Telefon-Hotline des Kreisgesundheitsamtes Borken ist unter der Telefonnummer 02861/82-1091 am Samstag (14. März) und am Sonntag in der Zeit von 10 bis 17 Uhr freigeschaltet, ab Montag täglich von 8 bis 17 Uhr.

Die Gemeinde Raesfeld hat eine Verfügung erlassen, die Veranstaltungen über 1000 Teilnehmern untersagt. Dies gilt bis zum 30. April. Zuwiderhandlung kann mit einem Bußgeld belegt werden.

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