Corona: Mehr Rechte für Genesene - doch der Nachweis ist schwierig

Coronavirus

Geimpfte und Genesene sind seit Montag mit negativ Getesteten gleichgestellt. Aber wie sollen Genesene sich etwa in Geschäften als solche ausweisen? So löst der Kreis Borken das Problem.

Raesfeld

, 04.05.2021, 11:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Genesene erhalten vom Kreis einen Nachweis zugeschickt - dann soll das Testen für sie entfallen.

Genesene erhalten vom Kreis einen Nachweis zugeschickt - dann soll das Testen für sie entfallen. © dpa

Das Land NRW hatte am Wochenende mitgeteilt, dass seit Montag (3. Mai 2021) vollständig Geimpfte sowie Genesene mehr Rechte haben. Sie werden mit negativ Getesteten gleichgestellt – etwa bei „Click&Meet“ im Einzelhandel oder den zulässigen sogenannten körpernahen Dienstleistungen, außerdem bei der Testpflicht in Schulen oder der Einreisequarantäne.

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In diesen Fällen müssen vollständig Geimpfte und Genesene laut Kreis Borken kein negatives Schnelltest-Ergebnis mehr vorlegen. Die Immunisierung kann laut dem Land NRW bei Genesenen durch Nachweis eines positiven Testergebnisses (in der Regel ein PCR-Test), der mindestens 28 Tage sowie maximal sechs Monate zurückliegt, erfolgen. „Nähere Vorgaben des Landes zum entsprechenden Nachweis gibt es derzeit nicht.“

Nachweis wird verschickt

Der Kreis Borken wird nun vorsorglich allen betreffenden Personen, die beim Kreisgesundheitsamt in den vergangenen sechs Monaten mit einem positiven PCR-Test erfasst sind, unaufgefordert einen solchen Nachweis zusenden. Diese Schreiben werden derzeit gefertigt und versandt und sollen in den kommenden Tagen bei den Genesenen eintreffen. Bis dahin bittet der Kreis Borken um Geduld.

In der Übergangszeit müssten die Betroffenen gegebenenfalls wie bisher einfach einen kostenlosen Bürgertest machen, so der Kreis Borken.

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