Äußerst robuster Arbeitsmarkt trotzt der Coronakrise

Arbeitslosigkeit

Der Arbeitsmarkt im Kreis Borken trotzt bislang erstaunlich robust der Coronakrise. Auswirkungen des erneuten Lockdowns sind in den Dezember-Zahlen in Raesfeld noch nicht erkennbar.

Raesfeld

, 06.01.2021, 13:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Leicht gestiegen ist die Arbeitslosen-Quote im Dezember in Raesfeld im Vergleich zum Vorjahr, aber immer noch auf äußert niedrigem Niveau.

Leicht gestiegen ist die Arbeitslosen-Quote im Dezember in Raesfeld im Vergleich zum Vorjahr, aber immer noch auf äußert niedrigem Niveau. © Jobcenter Kreis Borken

Landrat Dr. Kai Zwicker stellte die Arbeitslosenzahlen des Kreises für den Monat Dezember vor: „Der positive Trend sinkender Arbeitslosenzahlen setzt sich fort, verliert jedoch an Dynamik.“ Derzeit gibt es 4.447 SGB-II-Arbeitslose im Kreis Borken.

Die Zahl der Arbeitslosen im Kreis Borken ist im Dezember weiter gesunken. Laut Landrat Zwicker zeige sich der lokale Arbeitsmarkt trotz Pandemie-bedingter Risiken erfreulicherweise bislang stabil. Die Auswirkungen des erneuten Lockdowns seit November lassen sich derzeit jedoch noch nicht abschätzen.

Arbeitslosenquote bei 2 Prozent

Das Jobcenter im Kreis Borken weist für den Monat Dezember 4.447 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat November ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 73 Personen gesunken, gegenüber dem Vorjahresmonat allerdings um 255 Personen gestiegen. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen ist im Kreisgebiet gegenüber dem Vormonat von 2,1 Prozent auf 2,0 Prozent zurückgegangen.

In Raesfeld liegt die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen bei 54 Personen, die Quote bei 0,7 Prozent. Im Dezember 2019 waren es 0,5 Prozent. Damit weist Raesfeld die drittniedrigste Arbeitslosenquote im Kreisgebiet auf.