Wohnen in Olfen - Startschuss für Großprojekt soll in 2020 fallen

dzÄchterheide

Vor mehr als vier Jahren sind die ersten Grundstücke im Neubaugebiet Ächterheide zur Bebauung freigegeben worden. Jetzt zeichnet sich ab, dass auf der größten Fläche bald etwas passiert.

Olfen

, 22.06.2020, 18:15 Uhr / Lesedauer: 2 min

Georg Scholze gibt die Marschrichtung vor: „Wir wollen in diesem Jahr mit dem Vorhaben beginnen.“ Eine konkretere Aussage ist dem Geschäftsführer der Gesellschaft „Werkraum für Projekte“ mit Sitz in Haltern allerdings nicht entlocken. Scholze verweist auf das Genehmigungsverfahren.

Für das Großprojekt gibt es bislang kein grünes Licht. Kann es auch nicht. Die Olfener Politik hat zwar den Weg freigemacht, doch die Gesellschaft ist noch nicht ganz so weit. „Wir sind dabei, die Bauantragsunterlagen fertig zu stellen“, sagt der Geschäftsführer. Sie würden „in den nächsten Wochen“ eingereicht.

Mit den dann fest fixierten Plänen will die Gesellschaft in die Öffentlichkeit gehen und Details zum Projekt nennen. „Es kann sich sich immer mal was ändern“, begründet Scholze die Zurückhaltung. Auf die Frage, wie viele Wohnungen auf dem rund 8000 Quadratmeter großen Grundstück gebaut werden, sagt der Geschäftsführer, dass die Grundrisse noch nicht festgezurrt seien.

Qualitätsnachweis mit Projekt an der Pfarrer-Niewind-Straße

Allerdings werden es mit Sicherheit weniger sein als die 60, die vor Jahren bei der ersten Projekt-Vorstellung genannt wurden. „Es werden eher 40 bis 50“, sagt Scholze. Eine für Olfener Verhältnisse dennoch ungewöhnlich große Zahl.

Was die Nachbarn und Interessenten erwarten dürfen, zeigt Gesellschaft „Werkraum für Projekte“ gerade in unmittelbarer Nachbarschaft. „Welche Qualitäten wir liefern, haben wir mit einem Projekt an der Pfarrer-Niewind-Straße gezeigt.“ Hier hat das Unternehmen fünf Eigentumswohnungen errichtet. „Es ist aber keine mehr zu haben.“

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Das Projekt an der Kökelsumer Straße wird allerdings um ein Vielfaches größer werden. Und es unterscheidet sich ganz bewusst von den anderen Bereichen des Baugebietes Ächterheide. Während auf den bereits bebauten Flächen vor allem Einfamilienhäuser stehen, wird auf dem von der Stadt bereits verkauften Grundstück „eine verdichtete Bebauung für verschiedene Bevölkerungsgruppen“ realisiert.

Starke Nachfrage nach kleineren Wohungen

In den vergangenen Jahren hat es in den politischen Gremien immer wieder Diskusssionen über Bauprojekte gegeben. Dabei ging es ebenso um das Thema Flächenverbrauch, vor allem aber auch um den Mangel kleinerer Wohnungen. Sie werden von jungen Menschen nach ihrem Auszug aus dem Elternhaus ebenso stark nachgefragt wie von Menschen, die sich im Rentenalter „kleiner setzen“ wollen.

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Vor diesem Hintergrund fand das Projekt in der Politik schon mit der ersten Vorstellung breite Unterstützung. Doch bis die ersten Wohnungen bezogen werden können, wird es mit Sicherheit noch einige Monate dauern.

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