Wie Olfens Politik einen wichtigen Pfeiler in die Radwegeplanung gerammt hat

Radweg

Viele Akteure sind dabei, eine Lösung für die gesperrte Lippebrücke Ahsen zu finden. Zumindest die Olfener Politik hat ihre Hausaufgaben gemacht beziehungsweise vorbereitet. Gut für Radler.

Olfen

, 04.09.2019, 12:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wie Olfens Politik einen wichtigen Pfeiler in die Radwegeplanung gerammt hat

Die Lippebrücke Ahsen ist gesperrt. Wenn sie mal fertig ist, soll sie einen zweieinhalb Meter breiten Radweg bekommen. © Arndt Brede

Radfahrer sollen in besonderer Weise profitieren, wenn denn die Lippebrücke Ahsen, die derzeit voll gesperrt ist, neu gebaut ist. Zwei Aspekte hatte der Bau- und Umweltausschuss in seiner Sitzung am Dienstag, 3. September, zu bewerten.

Zum einen den geforderten Eigenanteil der Stadt für den neuen Radweg, der künftig über die neue Brücke fahren soll. Zum anderen den geforderten Eigenanteil für die Fortführung des Radweges an der Eversumer Straße zwischen Olfen und Ahsen, der derzeit rund 200 Meter vor der Ahsener Lippebrücke endet.

Sollten Fördermittel bewilligt werden, muss Olfen für die Fortführung rund 36.000 Euro zahlen, für den Radwegbau auf der neuen Brücke rund 220.000 Euro.

Einstimmig

Der Ausschuss stimmte einstimmig dafür, die Summe zu zahlen. Der Rat der Stadt Olfen hat die endgültige Entscheidung zu treffen. Die Sitzung ist am 17. September.

In der Ausschusssitzung skizzierte Bürgermeisters Wilhelm Sendermann nochmal die Notwendigkeit der Entscheidung: „Wir drücken aufs Tempo, dass die Brücke und der Radweg 2020 gebaut werden.“ Olfen habe ein Interesse an einer verbesserten Radwegeverbindung nach Ahsen.

Soweit werde Olfen also seinen Teil dazu beitragen. Wie das Thema in Ahsen weiterbehandelt werde, liege nicht im Einfluss Olfens. Eine konkrete Terminplanung zum Brückenneubau gibt es noch nicht

Lesen Sie jetzt