Simone Fleck soll im nächsten Jahr die Menschen in der Stadthalle Olfen unterhalten. © Sibylle Ostermann
Planung

Trotz Corona-Pandemie: Olfen plant Angebot für Kinder in den Ferien

Wie schwer langfristige Planungen mitten in der Pandemie sind, wird aktuell fast täglich deutlich. Die Stadt Olfen startet dennoch einen Versuch - und plant bereits bis November 2022.

Geschoben, nochmals geschoben, abgesagt: Kulturveranstalter haben es seit Monaten total schwer: Viele Menschen wünschen sich so sehr unterhaltsame Stunden, doch es gibt kein Kultur-Angebot. An den Künstlern scheitert es nicht. An der Bereitschaft der Stadt Olfen auch nicht. Es ist halt schlicht nicht erlaubt. Deshalb ist völlig unklar, welche (Kultur-)Veranstaltungen in diesem Jahr in der Steverstadt möglich sind.

Die Stadt Olfen schaut deshalb bereits auf das Jahr 2022. Kennen Sie die Musikgruppe ONAIR? Wenn nicht, können sie die 2013 gegründete Berliner A-Capella-Band in Olfen kennenlernen. Als Sextett spielte ONAIR eigene Versionen von Stücken von Radiohead, Björk, Massive Attack, Daft Punk, Metallica und Alanis Morissette sowie Volkslieder und Smooth Jazz. Mit ihrem Programm „Vocal Legends“ will sie am Freitag, 11. Februar 2022 in Olfen gastieren.

Ein Musikkabarett mit Beckmann und Griess hat die Stadtverwaltung für Samstag, 17. September geplant. Kabarettist und Entertainer Lars Reichow ist mit seinem Programm „ICH!“ am Samstag 5. November zu Gast. Außerhalb des Kulturabonnements und in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten soll außerdem folgende Veranstaltung angeboten werden: Samstag, 26. März: Simone Fleck mit „Männerobst“.

Trotz Corona-Pandemie plant die Stadt Olfen auch für dieses Jahr wieder ein Sommerferienprogramm. Wie die neue Fachbereichsleiterin Sandra Berghof-Knop sagte, sollen die Rahmenbedingungen ähnlich wie im vergangenen Jahr sein – also vornehmlich Workshops in kleinen festen Gruppen. Dafür habe es 2020 „viele positive Rückmeldungen“ gegeben. Ein genaues Datum kann Sandra Berghof-Knop aktuell noch nicht nennen. „Die örtlichen Einrichtungen sind in der Planungsphase.“

Gravierende Folgen hat die Pandemie auch für die Arbeit der Volkshochschule. Hier sollten ab dem 11. Januar neue Kurse starten. „Fast alle sind weggefallen“, sagt die Fachbereichsleiterin. Bislang hätten nur wenige Online-Kurse stattgefunden. Wie sich die VHS-Arbeit in den nächsten Wochen und Monaten gestaltet, ist aktuell nicht wirklich zu sagen. die Verantwortlichen müssen genau schauen, wie sich die Pandemie entwickelt und welche Vorgaben das Land macht.

Planungssicherheit haben Vereine und Organisationen mit Begegnungsstätten in nicht kommunaler Trägerschaft. Sie bekommen einen Zuschuss von 7,25 Euro pro Quadratmeter Nutzfläche. Zuschüsse gibt es für folgende Begegnungsstätten: DRK Ortsverein (Eckernkamp 21a), Arbeiterwohlfahrt (Funnenkampstraße 16), Pfarrrektorat St. Marien Vinnum, Ev. Christus-Kirchengemeinde (Von-Vincke-Straße 21), das Haus der Begegnung in Eversum und Begegnungsstätte der Kath. Kirchengemeinde „Haus Katharina“ (Kirchstraße 19).

Über den Autor
Redaktion Selm
Journalist aus Leidenschaft, Familienmensch aus Überzeugung, Fan der Region. Als Schüler 1976 den ersten Text für die Ruhr Nachrichten geschrieben. Später als Redakteur Pendler zwischen Münsterland und Ruhrgebiet. Ohne das Ziel der Arbeit zu verändern: Die Menschen durch den Tag begleiten - aktuell und hintergründig, informativ und überraschend. Online und in der Zeitung.
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Thomas Aschwer

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