Politiker auf den Spuren der Geschichte und Kultur

OLFEN In der Regel beschäftigen sich Politiker mit den Problemen der Gegenwart und treffen Entscheidungen für die Zukunft. In Olfen war das am Mittwoch anders. Da beschäftigten sich die heimischen SPD-Abgeordneten Angelica Schwall-Düren (Bundestag) und André Stinka (Landtag) mit Kunst, Kultur und Geschichte gleich aus mehreren Jahrtausenden.

von Von Matthias Münch

, 30.07.2008, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

In Olfen wurden die radelnden Abgeordneten von einem guten Dutzend Genossen unter Leitung des Ortsvorsitzenden Daniel Klingauf begleitet. Ihr erstes Ziel war das Olfonium des Kunst- und Kulturvereins (KuK). Dort begrüßten sie der Vorsitzende Franz Frye und seine Stellvertreterin Irmgard Bartelt und berichteten über die Arbeit und die vielfältigen Angebote des KuK. Es war quasi ein Gegenbesuch von Angelica Schwall-Düren. Denn im vergangenen Oktober hatte sie Franz Frye und Irmgard Bartelt zusammen mit anderen Kuturschaffenden aus ihrem Wahlkreis nach Berlin eingeladen.

Nach einem zweistündigen Gespräch radelten die Sozialdemokraten weiter zum Naturbad-Gelände. Aber nicht das Bad, dessen Planung die Abgeordneten bereits kennen, sondern die archäologischen Ausgrabungen waren der Grund des Besuches. Bürgermeister Josef Himmelmann und Ausgrabungsleiter Michael Esmyol vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe gaben ausführliche Informationen zur Olfener Geschichte von der Steinzeit bis ins 20. Jahrhundert. Die Gäste erfuhren, dass die frühesten in Olfen gefundenen Gräber 3700 Jahre alt sind. Angelica Schwall-Düren und André Stinka waren beeindruckt von den wissenschaftlichen Datierungsmethoden der Forscher und auch von ihren Funden.

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