Olfener Haushaltsüberschuss ist höher als erwartet

Einstimmige Zustimmung zum Entwurf

Die Olfener Ratsfraktionen sind mit dem von der Verwaltung aufgestellten Haushaltsentwurf zufrieden. Einstimmig empfahl der Haupt- und Finanzausschuss am Donnerstag dem Rat die Zustimmung zum Haushalte. Es gibt Grund zur Freude: Der Überschuss ist deutlich höher als erwartet.

OLFEN

, 16.03.2017, 20:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Olfener Haushaltsüberschuss ist höher als erwartet

Das Olfener Rathaus.

Der Rat beschließt abschließend über den Haushalt bei der Sitzung am 28. März. Dann halten die Fraktionsvorsitzenden ihre Haushaltsreden. Bei der Beratung der einzelnen Bereiche gab es lediglich einen Änderungsantrag, der dann auch angenommen wurde. CDU-Fraktionsvorsitzender Christoph Pettrup regte an, die Haushaltsstelle für den Sicherheitsdienst von 10.000 auf 13.000 zu erhöhen. Bürgermeister Wilhelm Sendermann erklärte aber, Initiativen der Stadt könnten die Polizei nicht ersetzen.

Schallmauer durchbrochen

Zu Beginn der Beratung ging der Bürgermeister auf den Haushalt ein. Er betonte, die im letzten Jahr beschlossene Hauhaltskonsolidierungsliste sei ein neues Instrument. 500.000 Euro wolle man so pro Jahr einsparen. Die sei im letzten Jahr auch gelungen.

Vor der Beratung erläuterte Kämmerer Heinz Limberg einige wichtigen Positionen des Haushalts. So gibt es seit der Einbringung im Dezember Verbesserungen. Der Haushalt weist nun einen Überschuss von rund 86.000 Euro aus. Im Dezember war mit rund 55.000 Euro gerechnet worden.

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„Besonders erfreulich ist die Entwicklung der Gewerbesteuer“, so der Kämmerer. Im letzten Jahr habe man erstmals die Schallmauer von vier Millionen Euro durchbrochen. Limberg: „Dies bedeutet aber auch, dass wir ab 2018 mit rund einer Millionen Euro weniger an Schlüsselzuweisungen rechnen müssen.“ Erfreulich, so Heinz Limberg, sei auch die Vergrößerung des Eigenkapitals. Waren es im Jahre 2009 noch 43 Millionen, so beträgt sie nun 48 Millionen Euro. Die Ausgleichsrücklage habe ende 2015 zehn Millionen Euro betragen. Im Jahr 2009 waren es vier Millionen Euro.

Plan der Verwaltung war, die Personalkosten maximal um 1,5 Prozent zu steigern. Gelungen ist eine Steigerung um 1,33 Prozent auf rund 4,6 Millionen Euro. Investieren wird die Stadt in diesem Jahr fast sieben Millionen Euro.

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