Neue Pfeife

Neuer Platz für Bronze-Statue: Bernhard Holtmann blickt auf Heimathaus

Einen neuen Platz haben Stadt, Heimatverein und Familie für die Bernhard-Holtmann-Statue gefunden, die beim Umbau der Bilholtstraße abgebaut wurde. Holtmann blickt jetzt Richtung Heimathaus.
Die Stadt Olfen hat die Statue von Bernhard Holtmann neu aufgestellt. © Stadt Olfen

Intensiv hat sich der Heimatverein mit Bernhard Holtmann (1873 – 1947) beschäftigt. In einer Biografie erinnert er daran, dass Holtmann am 1. Januar 1898 seine Stelle als Küster und Organist in St. Vitus Olfen antrat. Holtmann war Leiter des Kirchenchores, des Männergesangvereins und Regisseur von volkstümlichen Theateraufführungen.

Weitere Recherchen von Peter Dördelmann und Bernhard Wilms haben ein Stück mehr Licht in das Leben des berühmten Olfeners gebracht. Zusammen mit Pfarrer Harrier bekam Holtmann eine Vorladung der geheimen Staatspolizei. Der Grund: Ein Witz in einem Pfarrbrief an die Soldaten. Eine humoristische Anspielung Bernard Holtmanns über das Horst-Wessel-Lied, gefolgt von einem zweideutigen Gedicht.

Gemeinsame Suche nach Platz für Statue

„Wir haben einen Platz in der Nähe des Heimathauses gesucht“, so Theo Watermeier vom Heimatverein. „Der Heimatdichter Bernhard Holtmann hat einen wichtigen Beitrag zur Stadt geleistet, seine Statue sollte unbedingt im öffentlichen Raum stehen. Sie blickt nun in Richtung des Heimathauses, so haben wir eine visuelle Verbindung geschaffen.“, sagt Bürgermeister Sendermann.

Die Statue wurde im Jahre 1994 erstellt, einschließlich einer großen Langpfeife. Diese wurde aufgrund von Vandalismus gegen eine Kurzpfeife ausgetauscht. Eine Kunstgießerei hat für die erneute Aufstellung eine neue Langpfeife entworfen und angebracht.

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