Nach Geldautomaten-Sprengung in Dülmen führt Spur in ein Nachbarland

Sprengung

Einige Details zur Sprengung des Geldautomaten in Dülmen hat jetzt die Polizei mitgeteilt. Dabei geht es besonders um einen vor Ort festgenommenen Mann. Eine Frage bleibt aber unbeantwortet.

Olfen

, 26.03.2021, 13:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schwer beschädigt wurde das Gebäude der Deutschen Bank in Dülmen bei der Sprengung des Geldautomaten.

Schwer beschädigt wurde das Gebäude der Deutschen Bank in Dülmen bei der Sprengung des Geldautomaten. © Polizei

Nach der Sprengung des Geldautomaten der Deutschen Bank am Overbergplatz in Dülmen führt die Täterspur in die Niederlande. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde die Tat von einer vierköpfigen Tätergruppe aus dem Nachbarland durchgeführt. Die Polizei im Kreis Coesfeld geht mittlerweile sogar davon aus, dass sich die Täter auf gleichgelagerte Sprengungen von Geldautomaten spezialisiert hat.

Diese intensiven Rückschlüsse sind vor allem deshalb möglich gewesen, weil einer der Täter in der Tatnacht zu langsam für einen Polizisten war. Bevor der Täter das Fluchtfahrzeug erreicht hatte, konnte ein Polizist ihn festnehmen. Jetzt steht fest, dass es sich bei der unmittelbar am Tatort festgenommenen Person um einen 26-jährigen Niederländer handelt. Wie weit sich der Mann in den Vernehmungen zur Tat und seinen Komplizen geäußert hat, teilt die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht mit.

Polizei und Geldinstitut machen keine Aussage zur Beute

Ebenso lässt sie in Absprache mit dem geschädigten Geldinstitut die Frage offen, ob die Täter bei der Sprengung Geld erbeutet haben. Aussagen macht sie hingegen zum Fluchtfahrzeug.

Danach nutzten „die Täter vermutlich“ einen schwarzen VW Passat Kombi. An der Suche nach den flüchtenden Tätern war auch ein Polizeihubschrauber und die angrenzenden Behörden eingesetzt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

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