Auch die zweite Impfrunde ist im Olfener Vitus-Stift erfolgreich absolviert. © Vitus-Stift
Impfung

Mehr Schutz vor Corona-Virus im Vitus-Stift – aber ein Problem bleibt

Das St.-Vitus-Stift in Olfen kann optimistischer in die Zukunft schauen - viele Mitarbeiter und Bewohner sind jetzt deutlich besser gegen das Coronavirus geschützt. Ein Problem bleibt.

Gut verlaufen ist nach Einschätzung von Einrichtungsleiter Ingo Knüver die zweite Impfrunde am Olfener St.-Vitus-Stift am Mittwoch (3.2.). „Wir sind um 13.30 Uhr angefangen und waren um 15.30 Uhr mit der Impfung fertig“, sagt Ingo Knüver. 81 Mitarbeiter und 69 Bewohner bekamen die wichtige Spritze. In der überwiegenden Zahl (141) handelte es sich um Zweitimpfungen. Es gab aber auch neun Erstimpfungen. „Aktuell haben wir keinerlei Nebenwirkungen bemerken können“, so das erste Fazit des Einrichtungsleiters.

Bewohner freuten sich

Ganz zufrieden ist Ingo Knüver allerdings nicht. Er hatte sich dafür stark gemacht, dass auch die Frauen und Männer aus dem Betreuten Wohnen gegen das Corona-Virus geimpft werden. Schon beim ersten Impftermin hatte er dafür keine Zustimmung bekommen, ähnlich die Situation bei der zweiten Runde. Doch bei der Impfaktion am Mittwoch fehlte nicht nur die Erlaubnis. „Es hätte auch keinen Impfstoff gegeben“, berichtet Knüver.

Mitte Januar war zum ersten Mal ein Impfteam im Olfener St.-Vitus-Stift. Ein Moment, auf den sich viele Bewohner und Mitarbeiter gefreut hatten. Ein kleiner Piks und der Körper baut einen Schutz vor einer möglichen Covid-19-Erkrankung auf.

Der Speiseraum war dazu in eine „Impfstation“ umgewandelt worden. Dazu war eine „Einbahnstraßen-Regelung“ vorbereitet worden, damit es zu keinen direkten Begegnungen zwischen noch wartenden und bereits geimpften Personen kommen konnte.

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Redaktion Selm
Journalist aus Leidenschaft, Familienmensch aus Überzeugung, Fan der Region. Als Schüler 1976 den ersten Text für die Ruhr Nachrichten geschrieben. Später als Redakteur Pendler zwischen Münsterland und Ruhrgebiet. Ohne das Ziel der Arbeit zu verändern: Die Menschen durch den Tag begleiten - aktuell und hintergründig, informativ und überraschend. Online und in der Zeitung.
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Thomas Aschwer

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