Leidenschaft Auto: 2. BMW 700-Oldtimer-Treffen in Olfen

OLFEN Es hatten sich einige fremde Marken eingeschlichen, doch das war Manfred Persche ziemlich egal. „Ich bin kein Markenfetischist und freue mich über jedes Fahrzeug, das den Weg nach Olfen findet“, sagte der Organisator des 2. BMW 700 Treffens, das am Wochenende in Olfen stattfand.

06.07.2008, 13:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Besitzer der drei BMW 700, (v.l.) Manfred Persche, Hubert Lauer und Alfred Gröschel mit Ehefrau Hannelore und Tochter Barbara, widmeten sich am vergangenen Wochenende ihrer großen Leidenschaft.

Die Besitzer der drei BMW 700, (v.l.) Manfred Persche, Hubert Lauer und Alfred Gröschel mit Ehefrau Hannelore und Tochter Barbara, widmeten sich am vergangenen Wochenende ihrer großen Leidenschaft.

Alte Bekannte von anderen Oldtimer-Treffen waren seiner Einladung gefolgt und fuhren bereits am Freitag auf dem Parkplatz vor der Schützenhalle vor. Nach der Eröffnung des Treffens durch Schirmherre Bürgermeister Josef Himmelmann wurden die sieben historischen Fahrzeuge begutachtet.  „Höhepunkte sind die drei BMW 700er, darunter ein Cabriolet, ein Langchassis und eine Luxuslimousine. Jeder Wagen ist noch beinahe unberührt und zu über 90 Prozent original“, erklärte Manfred Persche, der die Luxuslimo sein Eigen nennen kann.

Ältestes Auto vor Ort ist ein DKW F5

Aber auch die anderen Fahrzeuge ließen sich sehen: So z.B. das BMW Rollermobil, das unter Kennern „die große Isetta“ oder, aufgrund ihrer kugeligen Form, einfach „Asphaltblase“ genannt wird. Wenige Meter daneben strahlte ein Opel Kapitän den ca. 150 Besuchern, die über das ganze Wochenende vor der Schützenhalle erschienen, nach einer Hochglanzpolitur sein majestätisches Erscheinungsbild entgegen. Auch das älteste Auto, ein DKW F5 aus dem Jahr 1938, erregte Aufsehen.

Ausfahrt zum Bergbaumuseum in Oer-Erkenschwick

Manfred Persche gab sich nicht mit der Begutachtung der Wagen zufrieden. Er hatte ein Rahmenprogramm erstellt, um die Oldies in Bewegung zu halten. Nach der Eröffnung durch den Bürgermeister machte sich die Kolonne auf zum Bergbaumuseum in Oer-Erkenschwick, ehe sie die Einladung des BMW Autohauses Tenberge in Lüdinghausen wahrnahmen und dort zum Kaffeetrinken eintrafen. Am Sonntag führte der Weg zum Schiffshebewerk in Henrichenburg, ehe sich die Fahrer auf die Heimreise machten.

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