Kleiner Esel in den Steverauen ist kurz nach Geburt gestorben

dzTiere in den Steverauen

Besucher der Steverauen warteten schon auf die Geburt eines Eselfohlens. Das wurde kurz vor Ostern geboren, allerdings wurde es nicht alt. Weitere Tierpärchen warten indes auf Nachwuchs.

von Maria Niermann, Sabine Geschwinder

Olfen

, 24.04.2019 / Lesedauer: 3 min

Die Verantwortlichen und auch die regelmäßigen Beobachter und Besucher der Olfener Steverauen hatten es gewusst: Zur Osterzeit sollte die zwölfjährige Poitou-Eselstute Topaze ein Fohlen bekommen.

Äußerst schwach

Dieses wurde dann auch am Tag vor Gründonnerstag geboren, verendete jedoch schon zwei Tage später – am Karfreitag. „Topaze hat das Fohlen alleine geboren, wir haben es auch schnell gesehen, aber auch sofort erkannt, dass es äußerst schwach war“, so der Betreuer der Steverauen Norbert Niewind. „Es hat einfach nicht bei der Mutter gesäugt, allein dafür war es zu matt. Die Versuche, es mit der Flasche zu tränken, schlugen fehl.“ Norbert Niewind weiß aber auch, dass gerade Geburt und Aufzucht der Poitou-Rasse nicht einfach ist.

Zurzeit werden neun Poitou-Esel in den Steverauen gehalten. Die durchschnittliche Trächtigkeit der Tiere dauert laut Norbert Niewind genau zwölf Monate und zehn Tage. Drei Eselfohlen hat Topaze in Olfen problemlos großgezogen.

„Es steht gut um die Störche“

Ebenfalls auf Nachwuchs warten gerade zwei weitere Tierpärchen, die in den Steverauen heimisch sind: die beiden Storchenpaare, die auch schon im Vorjahr gebrütet haben. „Es steht insgesamt gut um die Störche in Olfen“, sagt Storchenkenner und -beobachter Georg Holtmann, „wir warten gerade gespannt darauf, dass die kleinen Störche bald ihr Köpfchen rausrecken.“ Ein bisschen Geduld sei aber noch gefragt. Die Störche befänden sich in der Endphase des Brütens. Holtmann schätzt, dass die kleinen Störche noch etwa eine Woche bis zehn Tage brauchen, bis sie schlüpfen werden. Insgesamt brüten Störche 30 bis 32 Tage, weiß Holtmann.

Im vergangenen Jahr hatte das Pärchen an der alten Aue vier kleine Störche zur Welt gebracht, bei dem Paar in der neuen Aue am Skatepark blieben die Brütversuche allerdings vergeblich. „Die Störche hatten dort so genannte Windeier gelegt“, so Georg Holtmann, in den Eiern befand sich also keine Frucht und das Brüten war vergebens. Gründe dafür können sein, dass die Störche noch zu jung sind, oder auch Unfruchtbarkeit bei einem der Tiere, so Holtmann. Ob dem so ist, werde sich dann in diesem Jahr zeigen.

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