Kinder machen in Coronakrise den Stiftbewohnern zu Ostern eine Freude

Malaktion

Kaum zu fassen, aber wahr: Beim Verein MiO haben sich viele freiwillige Helfer gemeldet - sie haben aber fast nichts zu tun. Unterstützungsbedarf hat auf anderer Ebene die „Coronahilfe“.

Olfen

, 01.04.2020, 15:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kinder malen derzeit Bilder für die Bewohner des Vitus-Stifts. Es wäre schön, wenn sich weitere Mädchen und Jungen an der Aktion beteiligen könnten, um alle Stiftbewohner zu Ostern erfreuen zu können.

Kinder malen derzeit Bilder für die Bewohner des Vitus-Stifts. Es wäre schön, wenn sich weitere Mädchen und Jungen an der Aktion beteiligen könnten, um alle Stiftbewohner zu Ostern erfreuen zu können. © Anne Holz

Barbara Neumann vom Verein Miteinander in Olfen rätselt bereits seit einigen Tagen: „Benötigen die Menschen wirklich keine Hilfe - oder fällt ihnen der erste Schritt schwer?“ Dabei ist das Angebot von MiO gerade für Menschen in Risikogruppen kaum ausschlagbar.

„Wir übernehmen Botengänge, holen Rezepte oder Medikamente ab. Wir übernehmen den Einkauf oder gehen mit den Hunden Gassi“, sagt Barbara Neumann. Vielfältige Hilfen, die komplett kostenlos sind. Viel zu tun haben die freiwilligen Helfer aber nicht. „Vielleicht ist es auch so, dass die Nachbarschaftshilfe noch gut funktioniert“, mutmaßt Barbara Neumann.

Kinder machen Seniorenheim-Bewohnern zu Ostern eine Freude

Ähnlich sieht es bei der „Coronahilfe Olfen“ aus. Hier gibt es aber einen Bereich, der mehr Unterstützung vertragen könnte. Auf einen Vorschlag in der Facebookgruppe hat Anne Holz Kinder dazu aufgerufen, Bilder für die Bewohner des St.-Vitus-Stiftes zu malen.

„Wir haben einige Bilder erhalten, aber nicht genug für die insgesamt rund 80 Bewohner des Senioren- und Pflegeheimes. Noch bleibt Zeit, um die älteren Menschen zu Ostern mit einem Bild zu erfreuen. „Sie können sie bei uns in der Wernher-von-Braun-Straße 27a in den Briefkasten werfen“, sagt Anne Holz.

Wer Unterstützung bei Botengängen etc. benötigt, meldet sich bei MiO, Tel. (0162) 8920309) oder Coronahilfe, Tel. (02595) 386730)

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