Hüpfburg, Clown und Co.: So war das Cafe International als Teil der Interkulturellen Woche

dzInterkulturelle Woche

Als Teil der Interkulturellen Woche wurde das Programm des Cafe International erweitert. Welchen Zweck das Cafe überhaupt erfüllen soll, erklärte Heiner Dieckmann am Rande der Veranstaltung.

Olfen

, 28.09.2019, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das Cafe International „soll eine Stelle sein, wo sich Flüchtlinge treffen und mit Deutschen austauschen können“, erklärte Heiner Dieckmann vom Arbeitskreis Asyl am Freitag, 27. September. Alle zwei Wochen findet das Treffen statt, doch diesmal war alles ein wenig größer.

„Normalerweise ist das alle 14 Tage“, erzählte Dieckmann. Sowohl für Eltern als auch Kinder gebe es dann immer einiges zu erleben. Denn während sich die Eltern austauschen, können die Kinder sich am Kicker oder einer Tischtennisplatte austoben. Am Freitag gab es aber „ein bisschen mehr“.

„Wir sind seit 2014 dabei“

Eine Hüpfburg wurde aufgestellt und sorgte vor allem bei den jüngeren Gästen für strahlende Gesichter. „Wir dachten uns, zur Interkulturellen Woche machen wir das mal ein bisschen größer“, erklärte Heiner Dieckmann das größere Angebot. Die Luftballontiere von Clown Knopf sorgten ebenso für lange Schlangen wie Birgit van Elsts Stand, an dem sie Kinderschminken anbot.

Hüpfburg, Clown und Co.: So war das Cafe International als Teil der Interkulturellen Woche

Miriam Reetz und ihre Tochter Fine sind regelmäßig beim Cafe International dabei. © Pascal Albert

Miriam Reetz und ihrer sechsjährigen Tochter Fine hatten sichtlich Spaß an der Veranstaltung. Sie waren allerdings nicht zum ersten Mal beim Cafe International. „Wir sind seit 2014 mit dabei“, erzählte Miriam Reetz. Nachdem sie zuerst zum Cafe kam, um „erst mal zu gucken“, wie es denn so ist, habe sie schon kurz darauf zu den Helfern des Arbeitskreises gehört.

Viele Helfer kamen zur Unterstützung

„Je nach Arbeitsbelastung bin ich hier am Start“, erzählte sie. Ihre Tochter Fine sei ebenfalls oft dabei. „Die kennt das hier schon“, sagte Reetz und lacht. Auch Faezeh Ghanbari (34) freute sich über die vielen Besucher bei der besonderen Ausgabe des Cafes. „Ich bin öfter hier“, sagte sie.

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Auch eine mobile Fotostation sorgte für viel Spaß bei den Besuchern des Cafe International. © Pascal Albert

Seit eineinhalb Jahren lebt die gebürtige Iranerin in Olfen. Und seit einem Jahr nehme sie häufig am Cafe International teil. Dort habe sie viel Zeit, „um Leuten zu helfen“. Sie helfe vor allem dabei, Kontakte herzustellen. Und genau das ist auch das Motto des Arbeitskreises Asyl: „Kontakte schaffen Nähe, Nähe schafft Vertrauen.“

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Unterstützung erhielt der Arbeitskreis Asyl gleich von mehreren Seiten. Die Landfrauen Olfen „haben uns mit einer Kuchenspende ganz toll unterstützt“, freute sich Heiner Dieckmann.

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Besonderes Highlight des Cafe International war der Besuch von Clown Knopf. © Pascal Albert

Und der Verein „MIO - Miteinander in Olfen“ war gekommen, um Waffeln zu verkaufen. Und auch die Messdiener halfen kräftig mit. „Dafür sind wir auch sehr, sehr dankbar“, so Dieckmann.

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