Ein 15-Jähriger hat Olfens gruseligstes Halloween-Haus

dzHorror-Veranstaltung

Erschrecken ausdrücklich erwünscht: Mit Kunstblut, Spinnenweben und Nebel verwandelt Nico Hülk (15) sein Elternhaus an Halloween in ein Horror-Haus. Selbst einen Film hat er dafür gedreht.

Olfen

, 25.10.2019, 20:40 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nebelschwaden ziehen um die Haustür, Rauch quillt auch aus dem Schuppen neben dem Haus und fiese Geräusche tönen aus der Garage - Musik in den Ohren von Nico Hülk. Der 15-Jährige verwandelt sein Elternhaus zu Halloween wieder in ein Horrorhaus. Schon zum fünften Mal baut er zum 31. Oktober sein privates Gruselkabinett an den Beethovenweg - um Besuchern einen richtigen Schauer über den Rücken zu jagen, zieht der Olfener mit Kunstblut und falschen Kontaktlinsen alle Register. Wer sich richtig erschrecken lassen möchte, kann an dem Abend von 18 bis 21.30 Uhr einen Rundgang wagen.

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Im Beethovenweg wird es zu Halloween gruselig

Kürbis-Fratzen, gruselige Nonnen, Kunstblut und Spinnen: Am Beethovenweg steht zu Halloween (31. Oktober) ein Gruselhaus. Nico Hülk (15) verwandelt seit fünf Jahren an dem Tag sein Haus in ein Horrorhaus. Wer sich erschrecken lassen will, kann vorbei kommen.
24.10.2019
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Nebel, Kürbis-Fratzen und böse Nonnen: Nico Hülk verwandelt sein Elternhaus an Halloween wieder in ein Horrorhaus.© Jessica Hauck
Nico Hülk steht auf Halloween.© Nico Hülk
Seit fünf Jahren dekoriert Nico Hülk das Haus zu Halloween. Jedes Jahr etwas mehr.© Jessica Hauck
Kürbisse, Skelette, Kunstblut: Der Beethovenweg wird gruselig.© Jessica Hauck
An Halloween wird es gruselig im Beethovenweg. Von 18 bis 21.30 Uhr erschreckt Nico Hülk mit Gruselnonnen, Spinnen und blutigen Körperteilen.© Jessica Hauck
Der Film The Nun ist Thema im Schuppen neben dem Haus.© Jessica Hauck

In diesem Jahr geht es um eine Horror-Nonne und einen gruseligen Camping-Trip. „Mehr will ich aber noch nicht verraten“, sagt Nico Hülk. Seit Beginn der Herbstferien arbeitet der 15-Jährige an deinen neuen Attraktionen für dieses Halloween. In diesem Jahr hat er sogar einen kurzen Film gedreht, den er an das Nachbarhaus projizieren wird. Der Horrorfilm „The Nun“ diente als Vorbild.

Für Kinder ab sechs Jahre

Dementsprechend sieht der Schuppen der Hülks aus: Spinnweben, Nebel und ein kleiner Altar mit dem Porträt einer gruseligen Nonne mit ziemlich dunklen Augenringen. Kinder ab sechs Jahren können sich an Halloween hier drinnen gruseln, sagt Nico Hülk.

Lieber etwas älter, zwölf Jahre, sollten Besucher der Garage auf der anderen Seite des Hauses sein. „Da wird man halt erschreckt“, sagt Nico Hülk und grinst. Der Teil seiner Halloween-Show macht ihm am meisten Spaß. Dafür hat er einen kleinen Durchgang gebaut, Boxen für Soundeffekte versteckt. Flackerndes Licht und eine Maskerade mit Kunstblut sorgen für den Rest.

Mehr als 100 Besucher kamen 2018

Im vergangenen Jahr waren etwa 200 Besucher im Beethovenweg, um sich das Grusel-Schauspiel anzusehen, schätzt Nico Hülk. Wenn sie sich richtig erschrecken, freut es ihn am meisten. „Das ist hier aber kein purer Horror, es soll für Familien sein“, verspricht der Olfener.

Als er zehn Jahre alt war, wollte Nico Hülk die Halloween-Deko des Nachbarn toppen. Seitdem hat er Bettlaken zusammengesammelt, viele Kürbisse geschnitzt und sein Taschengeld in Technik investiert. Drei Nebelmaschinen besitzt er beispielsweise inzwischen.

Berufswunsch Innenarchitekt

Aus seiner Leidenschaft fürs Dekorieren könnte in einigen Jahren sogar ein Beruf werden. Im kommenden Jahre wird Nico Hülk ein Praktikum als Bühnentechniker absolvieren. Sein Berufswunsch ist aber ein anderer: Innenarchitekt. Dann kämen aber wohl weniger Spinnweben zum Einsatz.

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Selbst zu Halloween losziehen, sich erschrecken lassen, dazu hat Nico Hülk keine Zeit. Macht aber auch nichts, „das hier macht mehr Spaß“, sagt der 15-Jährige. Sein persönlicher Horror am 31. Oktober wäre strömender Regen: Keine Besucher und der Nebel kann nicht wabern. Bei vorhergesagten 9 Grad und wenigen Wolken steht der Gruselshow aber nichts im Wege.

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