Elferrat wählt Olfener Gaststätte De Paot zum Stammsitz für Karneval

Karneval

Die Entscheidung steht schon länger. Am Freitag wurde nun amtlich gemacht, welche Gaststätte der Stammsitz des Prinzen 2020 werden soll. Für die Entscheidung gab es gute Gründe.

Olfen

, 10.02.2020, 15:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Elferrat wählt Olfener Gaststätte De Paot zum Stammsitz für Karneval

Der Elferrat 2020 wählte die Gaststätte "De Paot" zu seinem Stammsitz. © Antje Pflips

Am Freitagabend erhielt die Gaststätte „De Paot“ ein neues Schild an ihrer Fassade. Der Elferrat 2020 von Prinz Johannes I. Leushacke wählte die Traditionskneipe zu seinem Stammsitz während der tollen Tage im Olfener Karneval. „Wir haben uns für dieses Lokal bereits im November entschieden“, sagte Bernd Korte, Zeremonienmeister.

Vielleicht auch deshalb, weil es seit vielen Jahren ununterbrochen bereits der Stammsitz der elf Gefolgsleute von Prinz und Johann ist und sich in dieser Zeit stets bewährte. Franz Frye freute sich über die Entscheidung und half tatkräftig mit, das Schild zu befestigen. Doch auch die Elfis haben in diesem Jahr einen eigenen Stützpunkt. Sie hatten ihr eigenes Schild gestaltet und brachten es am Haus von Josef und Brigitte Hatebur an. „Hier rocken die Elfis“ steht dort geschrieben und zeigt deutlich, dass die besseren Hälften des Elferrats aktiv und tatendurstig die Session begehen wollen.

Strategische Gründe für „De Paot“

Vor allem praktische Beweggründe zeichneten die Wahl aus. „Unser Stützpunkt liegt strategisch günstig, zentral und ist äußerst praktisch“, erklärte Brigitte Hatebur. Hier wird auch der – noch für den Prinzen geheime – Wagen gebaut. „Und wir können uns hier auch umziehen“, fügt Patrizia Schulte hinzu. Das ist nicht ganz unwichtig, denn für ihre Auftritte benötigen die Elfis vier verschiedene Kostüme. Die können hier gelagert werden und sorgen zuhause nicht für Unordnung.

Für offizielle Treffen vor den großen Zeltpartys sind die Damen an ihren grauen Kapuzenjacken und grünen T-Shirts zu erkennen. Die Farben sind bewusst gewählt, denn sie weisen auf die Vereine und das Hobby des Prinzen hin. Jeden Samstag treffen sich die Frauen zum Wagenbauen, Rosendrehen, oder Kennenlernen. Denn größtenteils waren sie sich am Anfang untereinander unbekannt.

Elferrat freut sich

„Der Elferrat kommt aus der Verwandtschaft, dem Freundeskreis, aus der Bürgerschützengilde und von den Hubertusschützen“, zählt Christina Leushacke auf. Dabei spiele der Altersunterschied von 30 Jahren zwischen der jüngsten und ältesten Elfi keine Rolle. „Wir verstehen uns richtig gut. Die Treffen sind immer schön und unkompliziert“, sagt Brigitte Hatebur. Über ihre Rolle bei den Auftritten im Festzelt machten sie sich noch keine Gedanken. Denn fast alle waren noch nie Mitglied eines Elferrats.

„Wir sind sehr gespannt, wie das sein wird, auf der Bühne im Rampenlicht zu sitzen“, räumt Christina Leushacke ein. Bühnenerfahrung bringt dagegen Patrizia Schulte mit, die jahrelang bei den Kittfunken tanzte. Barbara Saatkamp sieht das alles ganz gelassen. Sie kann auf eine viermalige Teilnahme in einem Elferrat zurückblicken. Die lustige Damenrunde freut sich nun darauf, dass es bald endlich losgeht und hat sich vorgenommen, „die Party zu rocken“.

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