Ein bisschen Frost fehlt zum Schlittschuh-Glück

Eisfläche an der Alten Fahrt

Es ist eiskalt draußen. Aber noch nicht ganz kalt genug für die Eisfläche an der Alten Fahrt. Doch noch diese Woche könnten Schlittschuhläufer und Eishockey-Spieler auf die Fläche. Zumindest, wenn die Sonne sich nicht von ihrer besten Seite zeigt.

Olfen

, 27.02.2018, 06:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ein bisschen Frost fehlt zum Schlittschuh-Glück

Die rund 1800 Quadratmeter große Fläche an der Alten Fahrt ist weitgehend zugefroren. Aber noch trägt es keine Schlittschuhfahrer. © Foto Thomas Aschwer

Seit etwa drei Wochen steht Wasser auf der Eislauffläche auf der Alten Fahrt. Insgesamt 270 Kubikmeter Wasser hat die Stadt aus dem nahe liegenden Hydranten auf die Fläche fließen lassen, die mit rund 1800 Quadratmeter knapp halb so groß wie ein Fußballplatz ist.

Problem mit dem Sonnenplatz

Doch bislang trägt die dünne Eisschicht, die sich darauf gebildet hat, nur ganz leichte Gewichte. Drei Zentimeter dick sei das Eis bislang, schätzt Klemens Brömmel vom Bauamt der Stadt Olfen. „Auf jeden Fall noch nicht tragfähig“, lautet sein Urteil.

In der vergangenen Woche lagen die Temperaturen nachts zwar deutlich unter null. Doch da die Fläche komplett in der Sonne liege, „taut tagsüber teils wieder weg, was nachts gefriert“, so Brömmel. Die gute Nachricht für alle Schlittschuh-Fans: In dieser Woche soll das Thermometer nicht mehr über null Grad klettern. Spätestens Donnerstag sei die Eisfläche an der Alten Fahrt dann so dick gefroren, das Schlittschuhlaufen und ein bisschen Eishockey spielen möglich ist, schätzt Klemens Brömmel.

Freigabe ist nicht nötig

Aber schon jetzt ist das Eis so stark, dass etliche Steine zwar für Risse im Eis gesorgt haben, jedoch nicht eingesunken sind. Offiziell freigegeben wird die Fläche übrigens nicht. Wann sie trägt, könne jeder selbst testen, so Brömmel. Denn die Eisfläche stelle keine Gefahrenstelle dar, so Brömmel. Schließlich stünden höchstens 15 Zentimeter Wasser auf der Fläche. „Da kann man sich maximal nasse Füße holen“, sagt Klemens Brömmel. Genau das war die Grundidee, als 2015 die Fläche direkt hinter der Wieschhofgrundschule angelegt wurde. „Nach unten und seitlich haben wir die Naturfläche abgedichtet“, so der Verwaltungsmitarbeiter. Zusätzliche Einbauten waren ursprünglich nicht geplant. Allerdings zeigte sich schnell, dass die Kapillarwirkung der Grasnarbe stärker als gedacht war. Damit das Wasser nicht mehr abfließt, hat die Stadt nachgebessert und eine Folie als senkrechte Sperre eingebaut.

Mit Erfolg. Jetzt ist die Mulde gut gefüllt. Hoffen müssen alle Eishockeyspieler und Schlittschuhläufer nur noch darauf, dass die Wetterfrösche mit ihrer Prognose Recht behalten – und es die nächsten Nächte und vor allem Tage richtig schön kalt werden.

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