Möbel Lackmann wieder geöffnet - für Beratungen gilt eine Besonderheit

dzWieder-Eröffnung

Das Möbelhaus Lackmann in Olfen hat seit Montag wieder geöffnet und bietet seinen Kunden Mundschutze an. Wer sich vor Ort beraten lassen möchte, der sollte eine Besonderheit beachten.

Olfen

, 22.04.2020, 13:50 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Showroom des Möbelhauses Lackmann in Olfen hat nach der über einmonatigen Corona-bedingten Schließung wieder für seine Kunden geöffnet „Wir haben uns darauf verständigt, dass die Möbel- und Küchen-Abteilung wieder geöffnet haben“, sagt Geschäftsführer Georg Lackmann.

„Die anderen Abteilungen können auch besichtigt werden, jedoch ist da ohne Terminvereinbarung keine direkte Beratung möglich“, so Lackmann. Das war auch schon vor der Schließung vor rund fünf Wochen so. Für den Fall, dass eine Beratung gewünscht ist, „würden wir für diesen Termin auch jemanden vom Fachpersonal herbestellen“, so Lackmann.

Acht Firmen unter einem Dach

Im Möbelhaus Lackmann stecken acht Firmen unter einem Dach, die allesamt Produkte für die Inneneinrichtung anbieten - wie etwa Kamine, Bad- und Büroeinrichtungen, TV- und Hifi-Geräte, Raumausstattung und Deckensysteme. „Bei uns gibt es die Besonderheit, dass wir die Produkte im komplett eingerichteten Räumen zeigen“, so Lackmann.

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Zu den Hauptprodukten des Ladens zählen laut Lackmann jedoch Möbel und Küchen. „Für die Beratung dieser Produkte muss jemand da sein. Dafür sind nun jeden Tag zwei Mitarbeiter da, die die Kunden beraten“, sagt Lackmann. Beratungen können also wieder stattfinden, jedoch nur unter gewissen Sicherheitsvorkehrungen.

Beratung nach Terminvereinbarung

Besichtigungen sind auch ohne Terminvereinbarung möglich. Wer aber eine Beratung wünscht, dem empfiehlt Lackmann, sich vorher telefonisch einen Termin geben zu lassen. „Das läuft nicht nur aus unserer Sicht super“, sagt Lackmann. „Denn so können wir uns vorher auf den jeweiligen Kunden vorbereiten und für den Kunden ist es auch gut zu wissen, dass da jemand ist, der sich schon im Vorfeld mit den Wünschen des Kunden auseinandergesetzt hat.“

Bei 1035 Quadratmetern Ausstellungsfläche gebe es zudem genügend Raum, um den nötigen Sicherheitsabstand zueinander zu wahren. Wer trotzdem auf Nummer sicher gehen will, der kann sich am Eingang des Ladens einen Mundschutz nehmen. „Das bieten wir unseren Kunden an. Es ist aber keine Pflicht, einen Mundschutz zu tragen. Wir müssen da mal schauen, wie es so angenommen wird.“ Das sagte Lackmann am Mittwoch (22.4.). Seit Montag (27.4.) gilt auch im Möbelhaus Lackmann: absolute Mundschutz-Pflicht.

Trennwand für Beratung am Computer

Für die Beratung an einem Computer, bei der der Kunde und der Berater näher zusammenrücken, ist ebenfalls vorgesorgt. „Da haben wir eine Plexiglas-Trennwand aufgebaut, sodass der direkte Kontakt ausgeschlossen ist und das Risiko für den Kunden, aber auch für unsere Mitarbeiter, so gering wie möglich ist“, sagt Lackmann.

Am Montag (20.4.) war der erste Tag, an dem das Möbelhaus Lackmann wieder geöffnet hatte. Einen Ansturm auf sein Geschäft hat Lackmann nicht erlebt. „Unsere Hauptfrequenz-Tage sind meist verbunden mit verkaufsoffenen Sonntagen oder wenn wir hier irgendwelche Events und Aktionen machen. Das wird die nächste Zeit aber ohnehin nicht passieren“, so Lackmann.

Keine Auslieferungen während der Schließung

Trotzdem ist er froh, dass er nun wieder öffnen kann. In den vergangenen fünf Wochen stand der Betrieb nämlich komplett still. Lackmann: „Wir hätten in den letzten Wochen ja noch weiter unsere Produkte ausliefern können. Aber es gibt sicherlich Kunden, die das zuletzt nicht gewünscht hätten, was ja auch verständlich ist.“

Zum anderen sei auch gar nicht sichergestellt gewesen, ob alle Produkte auf einmal hätten ausgeliefert werden können. „Eventuell hätten einige Kunden auf weitere Teile warten müssen“, führt Lackmann Gründe für die komplette Einstellung seines Betriebs auf.

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Die Kurzarbeit, die er temporär für seine Mitarbeiter eingeführt hatte, ist seit Montag aufgehoben. Inzwischen läuft der Betrieb wieder normal - soweit das eben möglich ist. Lackmann: „Unsere Auslieferer tragen Mundschutz und die Leute fühlen sich jetzt auch sicherer, als noch vor einigen Wochen.“

Hinweis: In einer früheren Version dieses Artikels hatten wir berichtet, dass es den Kunden freigestellt ist, im Möbelhaus Lackmann einen Mundschutz zu tragen. Dies ist inzwischen für alle Kunden verpflichtend.

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