Corona in Olfen: Olfener Pfarrer Franke äußert sich zum Umgang mit dem Virus in der Kirche

Coronavirus

Der Friedensgruß fällt wegen der Coronagefahr in vielen Kirchen aus. So ist es auch in Olfen. Welche Auswirkungen hat das Virus sonst noch auf die Kirchengemeinde.

Olfen

, 12.03.2020, 13:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Pfarrer Ulrich Franke äußert sich zum Thema Corona.

Pfarrer Ulrich Franke äußert sich zum Thema Corona. © Christoph Reinkober (Archiv)

Das öffentliche Leben wird durch das Coronavirus immer mehr beeinflusst. Auch Kirchengemeinden müssen sich damit beschäftigen, wie sie mit der Virusgefahr umgehen.

„Wir geben Verhaltensregeln aus“, sagt zum Beispiel Pfarrer Ulrich Franke von der St.-Vitus-Gemeinde in Olfen. Dazu gehört zum Beispiel, dass es den in der Kirche üblichen Friedensgruß in der herkömmlichen Form mit Händeschütteln aktuell nicht gibt. „Wir wenden uns stattdessen einander zu“, sagt Franke.

Veranstaltungen finden statt

Für Messen oder andere kirchliche Veranstaltungen gebe es aber derzeit noch keine Konsequenzen. „Alle Veranstaltungen finden statt“, sagt Franke. „Wir warten ab, wie es sich kommunalpolitisch entwickelt, dann werden wir reagieren“, sagt der Pfarrer. Bisher hatte die NRW-Landesregierung nur klar gesagt, dass Veranstaltungen über 1000 Personen abgesagt werden sollen.

Für kleinere Veranstaltungen gibt es Empfehlungen. Zum Beispiel Teilnehmerlisten zu führen, um Infektionsketten zurückzuverfolgen. So etwas gibt es in der St.-Vitus-Gemeinde bislang aber nicht, so Franke. In Olfen ist wegen drei am Corona-Virus erkrankter Mitarbeiter nach wie vor die Volksbank geschlossen. Auch der Heimatverein hat bis Ende März alle Veranstaltungen abgesagt.

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