Klaus Düllmann, der Vorsitzende der Olfener CDU, hat die Wahl zum Pateivorsitz der CDU gespannt beobachtet. © Gaby Wiefel
Politik

CDU-Parteivorsitzender aus Olfen zur Wahl: Nicht Laschet die Daumen gedrückt

Der neue CDU-Vorsitzende ist Armin Laschet. Auch der Vorsitzende der Olfener CDU, Klaus Düllmann hat die Wahl live verfolgt. Die Daumen gedrückt hatte er aber einem anderen Kandidaten.

Die Entscheidung ist gefallen: Armin Laschet ist seit Samstag, 16. Januar, nicht mehr nur Ministerpräsident von NRW, sondern auch Vorsitzender der CDU. Laschet setzte sich damit beim CDU-Parteitag gegen seine Konkurrenten Friedrich Merz und Norbert Röttgen durch.

Auch Klaus Düllmann, der Vorsitzende der CDU in Olfen, hat die Abstimmung der 1001 CDU-Delegierten vor dem Fernseher verfolgt. Große Überraschungen seien bei der Veranstaltung ausgeblieben, findet Düllmann.

„Alle drei Kandidaten waren gut“

„Bei den Reden haben sich alle drei Kandidaten so gegeben, wie man sie kennt.“ Auch, dass es am Ende eine Stichwahl geben würde, in der sich dann Armin Laschet und Friedrich Merz gegenüber stehen, das sei erwartbar gewesen, sagt der Olfener CDU-Vorsitzende. Ein Werturteil ist das aber nicht, alle drei Kandidaten seien gut gewesen, deshalb habe es ja letztlich auch kein Ergebnis gegeben, bei dem sich einer mit 60 oder 70 Prozent von den Konkurrenten abgehoben habe, so Düllmann.

„Ich persönlich hätte nach den Reden eher meine Stimme Merz gegeben“, sagt Düllmann. Das sei aber eher ein Bauchgefühl und mit Laschet könne er ebenfalls gut leben. Der CDU-Vorsitzende aus Olfen ist nun aber auch froh, dass der innerparteiliche Wahlkampf vorbei ist, schließlich stehen in diesem Jahr noch Wahlen an, unter anderem die Bundestagswahl im September. Damit sei dann auch wieder Zeit, sich dem Wahlkampf mit anderen Parteien zu widmen und der Sachpolitik, allen voran der Corona-Krise.

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Ich bin neugierig. Auf Menschen und ihre Geschichten. Deshalb bin ich Journalistin geworden und habe zuvor Kulturwissenschaften, Journalistik und Soziologie studiert. Ich selbst bin Exil-Sauerländerin, Dortmund-Wohnerin und Münsterland-Kennenlernerin.
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Sabine Geschwinder

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