Bauarbeiter auf Bilholtstraße kämpfen mit einer großen Herausforderung

dzBilholtstraße

Der Umbau der Bilholtsstraße kommt in Olfen voran - aber nicht ganz so zügig wie geplant. Doch die Bauarbeiter haben mit einer Situation zu kämpfen, die in der Form nicht vorhersehbar war.

Olfen

, 14.03.2020, 19:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Regen, immer wieder Regen. So viel Wasser, dass der frische Beton wegzufließen droht und Kantensteine nicht gesetzt werden. Doch die Mitarbeiter der Firma Gieseke aus Rheine „sind tapfer“ - sagt zumindest Diplom-Ingenieur Markus Klaverkamp vom Büro Ibak in Senden.

Er ist für den Umbau der Bilholtstraße zuständig. Noch ist er trotz des Wetters in den vergangenen Wochen optimistisch, dass der Zeitplan nicht aus dem Ruder läuft. Allerdings sagt Markus Klaverkamp auch, dass die Bauarbeiter an einigen Tagen vorzeitig Feierabend gemacht haben. Dazu kamen bislang ganz wenige Fehltage.

Erste Bordanlage ist erstellt, Pflasterarbeiten folgen

Das erste Ergebnis des Arbeitens auch bei teilweise sehr schlechtem Wetter ist sichtbar. Auf einer Straßenseite (frühere Bankgebäude) ist die Bordanlage erstellt. „In der nächsten Woche werden die Pflastersteine gelegt“, kündigt Markus Klaverkamp an. „Zeitnah“ würden die Arbeiter dann auf der gegenüberliegenden Seite beginnen.

Hilfreich ist bei allen Arbeiten im Regen die Beschaffenheit des Untergrunds. „Das Wasser zieht schnell ab“, sagt Klaverkamp. Das sei an anderen Stellen - gerade auf Ackerflächen wie im Gewerbegebiet Olfen-Ost II - ganz anders. „Und wenn es auf der Bilholtstraße mal wirklich nicht geht, wird die Arbeit unterbrochen.“

Kaffee und Brötchen für die Bauarbeiter

Dass die Bauarbeiter aber auch unter schwierigen Bedingungen ihre Arbeit erledigen, wissen nach Einschätzung von Markus Klaverkamp auch Anlieger zu würdigen. „Sie haben schon Kaffee und Brötchen den Mitarbeitern gereicht.“ Klaverkamp führt das gute Miteinander auch auf die Informationspolitik der Firma zurück.

„Die direkt betroffenen Anwohner sind sehr gut informiert. Der Polier vor Ort macht es sehr gut.“ Dass es nicht nur Lob gibt, räumt auch Klaverkamp ein. Kritik werde aber meist nur anonym in sozialen Netzwerken geübt. In Olfen gab es jedoch auch auf eine leichte Kritik positive Aussagen zur Baufirma.

Manchmal kann es nur Schotterwege geben

Vor diesem Hintergrund bittet Markus Klaverkamp um Verständnis dafür, dass Anwohner und Kunden zwischenzeitlich nur über Schotterwege ihre Wohnung/ihren Betrieb erreichen können. „Aber man kommt immer ins Geschäft.“ Wie sehr die Arbeiter um die Anwohner bemüht sind, macht Klaverkamp an einem anderen Punkt fest: Sie würden dabei helfen, die Mülltonnen zum Sammelpunkt zu ziehen.

Neben dem Regen könnte es aber ein ganz anderen Problem geben, das den Zeitplan durcheinanderbringen könnte - das Coronavirus. Bislang sei die Baufirma aber davon noch nicht betroffen. Klaverkamp hofft natürlich, dass es so bleibt und die Bauarbeiten wie geplant fortgesetzt werden können.

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