Der SuS Olfen geht in der neuen Saison mit einer veränderten Mannschaft in die Spielzeit. © Sebastian Reith
Fußball

Youngster beim SuS Olfen dreht auf: „Anspruch ist ganz klar ein Stammplatz“

Der SuS Olfen ist zurück im Training. Gleich bei der ersten Einheit des Bezirksligisten macht ein junger Neuzugang auf sich aufmerksam – und formuliert Ansprüche.

Erst wenige Einheiten hat der SuS Olfen absolviert. Dass der Fußball-Bezirksligist so früh wieder in den Trainingsbetrieb startet, dürfte auch deswegen wichtig sein, weil die Mannschaft ein neues Gesicht erhalten hat. Der SuS hat in Patrick Linnemann einen neuen Trainer an der Seitenlinie, zudem wird das Team noch einmal verjüngt. Und einer der neuen, jungen Spieler ließ zum Auftakt direkt aufhorchen.

Deutlich wurde das direkt von der ersten Einheit an. Nachdem Linnemann nach dem Warmlaufen seine Mannschaft Passübungen durchführen ließ, bat der Coach zum Ende des Trainings zum Abschlussspiel „Alt gegen Jung“. Die Platzhirsche hatten in diesem Duell das Nachsehen, recht deutlich sogar.

Rückkehrer vom TuS Haltern wirbelt auf der Außenbahn

Einer derjenigen, der den etablierten Kräften ordentlich zusetzte, war Pablo Tenkhoff Otero. Der im Winter vom TuS Haltern am See nach Olfen zurückgekehrte Offensivspieler setzte sich immer wieder über die Außenbahn durch und initiierte viele gefährliche Angriffe für die Herausforderer.

„Ich denke, ich habe es ganz gut hinbekommen“, gibt sich Tenkhoff Otero bescheiden. „Ich denke, ich habe ganz ordentlich trainiert und bin zufrieden mit der Einheit.“

Pablo Tenkhoff Otero leitete im Training viele Angriffe seiner Mannschaft ein.
Pablo Tenkhoff Otero leitete im Training viele Angriffe seiner Mannschaft ein. © Matthias Henkel © Matthias Henkel

Bislang lief es gut für Tenkhoff Otero. Der Ex-Halterner hat daher auch klare Vorstellungen, welche Rolle er in der Mannschaft spielen will. „Der Anspruch ist ganz klar ein Stammplatz“, meint er. „Diesen Anspruch habe ich auch an mich selbst.“

Die ersten Trainings hat Tenkhoff Otero ohnehin genossen – wenig überraschend nach der langen Pause. Aber auch die inhaltliche Gestaltung sagt dem Wirbler zu: „Mir gefällt, dass wir sehr viel mit dem Ball machen und dass wir nicht so viele isolierte Laufeinheiten haben“, sagt er. „Mit dem Ball macht es am meisten Spaß und so hält man die Leute auch bei Laune.“

SuS Olfen hat Lust auf Fußball

Die Stimmung war ohnehin wegen des Trainings-Restarts gut. Allerdings könne und werde die Mannschaft noch zusammenwachsen, glaubt Tenkhoff Otero. „Ich glaube, dass wir noch gut harmonieren werden“, meint er. „Es ist eine chaotische, aber lustige Truppe. Die Lust war sofort da, Fußball zu spielen.“ Und mit Blick auf die neue Saison ist sich Tenkhoff Otero sicher, dass die Mannschaft überzeugen wird: „Wir sind gut aufgestellt.“ Er selbst will dann dabei mithelfen.

Pablo Tenkhoff Otero (l.) spielte bereits in seiner Jugend beim SuS Olfen.
Pablo Tenkhoff Otero (l.) spielte bereits in seiner Jugend beim SuS Olfen. © Jürgen Weitzel © Jürgen Weitzel

Der Jungseniorenspieler wusste seine eigene Leistung beim ersten Training übrigens gut einzuschätzen: „Ich hatte den Eindruck, dass ich zu den Besseren gehört habe“, meint Tenkhoff Otero und fügt hinzu: „Ich bin aber noch nicht da, wo ich sein möchte.“ Kommt Pablo Tenkhoff Otereo dahin, wird er aus der Stammformation des SuS Olfen wohl nicht wegzudenken sein.

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Ist zum Studium ins Ruhrgebiet immigriert - und geblieben. Vielseitig interessiert mit einer Schwäche für Geschichten aus dem Sport, von vor Ort und mit historischem Bezug.
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Matthias Henkel

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