Yusuf Demir und Westfalia Vinnum hoffen auf ein kleines Pokal-Wunder. © Jura Weitzel
Fußball

Westfalia Vinnum will im Kreispokal keine Übergangsstation sein

Im Kreispokal-Achtelfinale steht Westfalia Vinnum vor einer wahren Herkulesaufgabe. An ein frühes Aufgeben denkt der A-Ligist aber überhaupt nicht.

Viel schwerer könnte die Aufgabe im Fußball-Kreispokal für Westfalia Vinnum nicht sein. Im Achtelfinale des Kreises Recklinghausen wartet am Mittwochabend (19.30 Uhr, Borker Straße, Vinnum) der Landesligist SG Borken.

„Es ist für uns ein absolutes Bonusspiel, das wir uns durch eine sehr gute Pokalsaison erarbeitet haben. Wir wollen dagegen halten und garantiert nicht einfach eine Übergangsstation sein“, lautet die Kampfansage von Vinnum-Coach Michael Nachtigall.

Doch auch der Zeitpunkt für dieses Topspiel hätte kaum schlechter liegen können. Drei Liga-Niederlagen bei 0:10 Toren hatte Vinnum zuletzt zu verdauen. Dazwischen lag allerdings das 6:5 im Pokal nach Elfmeterschießen gegen den TuS Sythen. Also gibt es vielleicht ein bisschen Hoffnung, dass die Westfalia wieder ihr Pokal-Gesicht zeigt.

„Es ist ein großer Höhepunkt für den Verein und es fühlt sich auch wie Dank an, für die Fans, die hier Spiel für Spiel am Platz sind und uns immer unterstützen. Für die freut mich das besonders“, so Nachtigall. Im Zentrum stehe allerdings trotzdem, dass Vinnum den Pokal-Kracher ohne Verletzten übersteht.

Der Gegner aus Borken zeigte sich zuletzt in absoluter Topform. In den letzten drei Partien feierte die SG drei Siege. Nur die letzte Partie im Kreispokal könnte den Vinnummern Mut machen. Gegen den B-Ligisten FC Marbeck quälte sich Borken sehr und gewann lediglich mit 2:0.

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Gebürtig aus dem wunderschönen Ostwestfalen zog es mich studienbedingt ins Ruhrgebiet. Seit ich in den Kinderschuhen stand, drehte sich mein ganzes Leben um Sport, Sport und Sport. Mittlerweile bin ich hierzulande ansässig geworden und freue mich auf die neuen Herausforderungen in der neuen Umgebung.
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Nico Ebmeier

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