Daniel Kühne (l.) und Patrick Roser, Initiatioren der Aktion, freuen sich über das zusammengekommene Geld. © Weitzel
Spendenaktion

Westfalia Vinnum spendet eine vierstellige Summe für den guten Zweck

Die erste und zweite Mannschaft sowie Alte Herren von Westfalia Vinnum gehen für den guten Zweck laufen. Dabei kommt eine vierstellige Summe zusammen. Die Initiatoren zeigen sich überrascht.

Das ganz große Lauf-Ziel verpasst Westfalia Vinnum am Ende, deutlich sogar. Eine Rolle spielte das letztlich nicht, denn dass die Alten Herren, die zweite Mannschaft und die A-Liga-Mannschaft „nur“ etwas mehr 4.000 gelaufene Kilometer absolvierten, ist höchstens eine Randnotiz.

Für jeden gelaufenen Kilometer spendeten die Spieler der Westfalia einen Betrag. Was am Ende dabei zusammengekommen ist, kann sich sehen lassen. Insgesamt 1.585,70 Euro kamen zusammen. Dabei wurde nicht alles erlaufen, sondern viele Beträge aufgestockt.

Patrick Roser ist überrascht

„Ich bin total überrascht, dass es so viel Geld geworden ist. Damit habe ich nicht gerechnet, daher ist es umso schöner“, sagt Patrick Roser, Sportlicher Leiter bei Westfalia Vinnum, der die Aktion zusammen mit Daniel Kühne, Leiter der Abteilung Alte Herren, initiierte.

Das Kinderpalliativzentrum Datteln freut sich über mehr als 1.500 Euro.
Das Kinderpalliativzentrum Datteln freut sich über mehr als 1.500 Euro. © Weitzel © Weitzel

Das Geld wird dem Kinderpalliativzentrum Datteln zugute kommen. Eine Übergabe des Schecks konnte Corona-bedingt nicht stattfinden. Nicole Sasse von der Geschäftsstellenleitung des Freundeskreis des Kinderpalliativzentrums Datteln teilte mit: „Wir danken allen, die sich engagieren, von ganzem Herzen für ihren sportlichen Einsatz.“

Sasse betonte weiter, wie viel ihr der Einsatz der Mitglieder von Westfalia Vinnum bedeutet: „Jede Spende für das Kinderpalliativzentrum hilft, gerade jetzt, und Lichtblicke zu schaffen für die Familien, die ohnehin schon sehr belastet sind. Mit Hilfe von Spenden wird die psychologische Betreuung der Familien ermöglicht, ebenso besondere Versorgungsangebote wie zum Beispiel die Kunst- oder Musiktherapie.“

Westfalia Vinnum bedankt sich bei den Läufern und Spendern

Auch die Westfalia bedankte sich bei allen Läufern und Spendern, die zum Erfolg der Spendenaktion beigetragen haben. Dass am Ende mehr als 1.500 Euro zusammenkamen war für Roser umso erstaunlicher, weil keine organisierte Veranstaltung hinter dem Lauf steckt. „Es ist schön, dass wir immerhin das ermöglichen konnten. Leider ist diese Summe nur ein Tropfen auf den heißen Stein“, gibt sich Roser bescheiden.

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Ist zum Studium ins Ruhrgebiet immigriert - und geblieben. Vielseitig interessiert mit einer Schwäche für Geschichten aus dem Sport, von vor Ort und mit historischem Bezug.
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Matthias Henkel

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