Patrick Roser hat einen Großteil des Kaders von Westfalia Vinnum für die neue Saison schon zusammen. © Sebastian Reith
Fußball

Vinnums Sportlicher Leiter will Konkurrenz für eigene Position verpflichten

Westfalia Vinnum plant die neue Saison und hat seinen Kader fast schon zusammen. Punktuelle Verstärkungen sollen noch folgen. Dabei könnte es zu einer kuriosen Konstellation kommen.

Westfalia Vinnum hat die Planungen für die neue Saison weit voran getrieben. Der Fußball-A-Ligist verlängert mit dem Großteil seines Kaders, sucht allerdings auch noch Verstärkungen für die neue Spielzeit.

19 Spieler, die auch in dieser Saison für die Westfalia auflaufen, bleiben den Vinnumern erhalten. Mit weiteren Spielern des Kaders finden Gespräche über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit statt. Um wen es sich dabei handelt, wollte Patrick Roser, Sportlicher Leiter bei Westfalia Vinnum, nicht sagen.

Kern bleibt Westfalia Vinnum erhalten

Im Kern vertraut die sportliche Führung in Vinnum aber auf den Kader der aktuellen Saison. Zwar steckt die Westfalia tief im Abstiegskampf, Roser ist sich aber sicher, dass die Mannschaft noch nicht ihr volles Potenzial ausschöpft. „Wir wissen, dass mehr im Kader steckt, als bislang abgerufen wurde“, so der Sportliche Leiter.

Punktuell soll die Mannschaft aber auch durch externe Kräfte verstärkt werden. „Wir schauen uns im Offensivbereich um und suchen auch noch jemanden für das defensive Mittelfeld“, so Roser. „Außerdem brauchen wir noch jemanden für die Torwart-Position.“

Damit will Roser Konkurrenz für sich selbst verpflichten. Der Sportliche Leiter ist bei der Westfalia auch noch als Torwart aktiv. Eigentlich hatte Roser auf dem Feld auch aufhören wollen. „Ich bin auch sportlich dem Verein noch verbunden. Ich möchte etwas kürzertreten, aber noch Teil des Ganzen bleiben“, begründet Roser. „Ich habe ein gewisses Alter erreicht und bin keine 20 oder 25 Jahre mehr.“ Die Corona-Pandemie trug dabei auch ihren Teil dazu bei, dass Roser weitermacht. „So kann man eine Saison nicht beenden“, sagt er.

Langfristige Lösung gesucht

Für die neue Saison sucht die Westfalia nun einen Schlussmann, der ein gewisses Alter noch nicht überschritten hat. Der Neue soll auch eine Verpflichtung für die Zukunft sein. „Wir möchten jemanden haben, der langfristig am Start ist“, meint Roser.

Bleibt nur noch die Frage, wie viel der Sportliche Leiter dann selbst noch auf dem Feld stehen wird. „Das entscheidet am Ende der Trainer“, sagt Roser und lacht.

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Ist zum Studium ins Ruhrgebiet immigriert - und geblieben. Vielseitig interessiert mit einer Schwäche für Geschichten aus dem Sport, von vor Ort und mit historischem Bezug.
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Matthias Henkel

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