Daniel Wessels (r.) erzielte den zweiten Treffer für Westfalia Vinnum. © Jura Weitzel
Fußball

„Sehr ansehnliche erste Halbzeit“: Westfalia Vinnum ist wieder in der Spur

Nach der unglücklichen Niederlage am Vor-Wochenende zeigt sich Westfalia Vinnum wieder besser aufgelegt und kehrt gegen die DTSG Herten zurück in die Erfolgspur.

Zum Saisonstart zeigte Fußball-Kreisligist Westfalia Vinnum bisher zwei Gesichter. Dem guten und verdienten Sieg zum Auftakt folgte ein schwacher Auftritt am zweiten Spieltag. Gegen die DTSG Herten zeigte sich der A-Ligist aber nun wieder von seiner besseren Seite.

„Die erste Halbzeit war wirklich sehr ansehnlich. Das war der Fußball, den wir zeigen wollen“, lobt Dennis Gerleve, Trainer der siegreichen Vinnumer. Mit 2:1 (1:0) besiegte seine Westfalia den Gast aus Herten völlig verdient. Schon nach 29 Minuten ging der A-Ligist in Front, als Murat Cengiz einen schönen Angriff mit einem Schuss ins kurze Eck veredelte.

Dann gab es allerdings einen Bruch im Spiel und der hatte nicht mal mit den Gastgebern zu tun. „Da hat Herten eine Gelb-Rote Karte bekommen und sich komplett zurückgezogen. Das war dann kein Fußballspiel mehr“, so Gerleve, dessen Team trotzdem mindestens fünf große Chancen zum zweiten Treffer des Tages hatte.

Westfalia Vinnum schlägt DTSG Herten verdient mit 2:1

So dauerte es allerdings bis zur 78. Minute, dass sich das Spiel entschied. Robin Hagenmeyer wurde im Hertener Strafraum umgeholzt und Daniel Wessels verwandelte den fälligen Elfmeter cool zum erlösenden 2:0.

Zwar kamen die Gäste kurze Zeit später durch Muhammed Elmas noch einmal ran (86.), wirklich gefährlich wurde es aber nicht. „Es war das richtige Zeichen nach dem schwachen Spiel in der vergangenen Woche. Allerdings hat uns Herten auch nicht viel Gegenwehr gesetzt“, ordnet der Coach ein.

Westfalia Vinnum: Müller – Wessels, Tetzlacht, Forsmann (65. Stolzenhoff), Cengiz, Beck, Dzierzega (81. Rosowski), Gerleve, Hagenmeyer (78. Diekmann).

Tore: 1:0 Cengiz (29.), 2:0 Wessels (78./Foulelfmeter), 2:1 Elmas (86.)

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Freier Mitarbeiter
Gebürtig aus dem wunderschönen Ostwestfalen zog es mich studienbedingt ins Ruhrgebiet. Seit ich in den Kinderschuhen stand, drehte sich mein ganzes Leben um Sport, Sport und Sport. Mittlerweile bin ich hierzulande ansässig geworden und freue mich auf die neuen Herausforderungen in der neuen Umgebung.
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Nico Ebmeier

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