Im Steversportpark wird bald ein alter Bekannter zu sehen sein. © Patrick Fleckmann
Fußball

Rückkehrer möchte dem SuS Olfen im Abstiegskampf helfen – offen ist aber wo

Gleich drei Spieler verstärken dem SuS Olfen seit Kurzem. Einer von ihnen hat eine bereits eine Olfener Vergangenheit. Wo er eingesetzt ist in mehrerlei Hinsicht noch offen.

Zwei Jahre hat es gedauert, jetzt gab es die Rückkehr zu Fußball-Bezirksligist SuS Olfen. Norbert Sander, der Sportliche Leiter der Olfener hatte es auch als „Heimkommen“ bezeichnet.

Und so fühlt es sich für Pablo Tenkhoff Otero auch an: „Ich kenne in Olfen viele Spieler, ich habe ja schon mal hier gespielt. Als dann das Angebot kam, dass ich auch bei den Senioren spielen kann, war die Rückkehr eigentlich schnell für mich klar.“

Pablo Tenkhoff Otero (r.) schnürrt wieder die Schuhe für den SuS Olfen.
Pablo Tenkhoff Otero (r.) schnürrt wieder die Schuhe für den SuS Olfen. © Jürgen Weitzel © Jürgen Weitzel

Da war es auch kein Problem, dass er aufgrund der Corona-Beschränkungen kein Probetraining machen konnte „Hier weiß man ja ungefähr, was ich für ein Typ bin“, so Tenkhoff Otero. Zur ganzen Geschichte des Wechsels gehört aber auch, dass Otero bei seinem Verein, dem TuS Haltern, nicht mehr so zufrieden war. „Ich habe in Haltern nicht ganz die Spielzeit und Chancen bekommen, die ich mir erhofft hatte“, sagt Tenkhoff Otero.

Viele bekannte Gesichter beim SuS Olfen

Jetzt ist er also wieder zurück in Olfen und trifft auf viele bekannte Gesichter „Mit vielen Spielern habe ich hier schon in der Jugend zusammengespielt. Unseren Torwart Louis Reitemeier kenne ich noch aus D-Jugend-Zeiten“, erzählt Tenkhoff Otero. Das wird ihm sicher auch den Start bei seinem neuen alten Verein erleichtern, denn das Kennenlernen der Mitspieler ist in der aktuellen Situation natürlich schwierig.

Der Verein hat sich da aber schon eine schöne Alternative überlegt: „Wir machen bald eine Videokonferenz mit der Mannschaft, dann können wir uns alle besser kennenlernen“, sagt Tenkhoff Otero. Das ist sicher eine gute Maßnahme, denn Tenkhoff Otero ist nicht der einzige Neuzugang bei den Olfenern. In der vergangenen Woche sind mit Joshua Denk und Mateusz Ostaszewski noch zwei weitere Mittelfeldspieler zum SuS gewechselt. Damit reagierte der Verein auf den Abgang von Gordon Zyla und die Absagen von Sven Schlestein und Marvin Böttcher.

Und das war auch für den weiteren Saisonverlauf wichtig, denn der SuS steckt im Abstiegskampf in der Bezirksliga. Gerade mal vier Punkte aus sechs Spielen konnten die Olfener bis zur Unterbrechung einsammeln. Damit liegt der SuS auf dem vorletzten Tabellenplatz. Pablo Tenkhoff Otero zeigt sich aber positiv gestimmt und angriffslustig: „Wenn es wieder weitergeht, wollen wir alles Reinwerfen und so viele Punkte wie möglich sammeln. Ich bin optimistisch, dass wir mit den Neuzugängen dann auch da unten rauskommen werden.“

Er selbst möchte natürlich seinen Teil dazu beitragen und bezeichnet sich selbst als „guten Vorbereiter und Vollstrecker“ und hofft, dass er der Mannschaft mit seinen Toren und Vorlagen helfen kann: „Ich bin ein echter Teamplayer“, sagt Tenkhoff Otero, der in der Offensive gleich mehrere Positionen spielen kann, aber am liebsten auf der rechten Seite spielt. Norbert Sander, der Sportliche Leiter vom SuS, hatte Tenkhoff Otero nach seinem Wechsel in höchsten Tönen gelobt: „Er ist ein feiner Fußballer, ein richtiger Edeltechniker. Außerdem ist er ein zurückhaltender, toller Junge.“

Pablo Tenkhoff Otero ist mehrfach einsetzbar

Neben den Herren kann Otero auch noch ein Jahr bei den A-Junioren in der Kreisliga eingesetzt werden. Die stehen nach sechs Spielen (vier Siege, ein Unentschieden, eine Niederlage) auf dem vierten Platz.

In welcher Mannschaft er lieber spielen würde, möchte Otero aber nicht festlegen: „Ich möchte beiden Teams so gut ich kann weiterhelfen und mich selbst noch weiterentwickeln. An meiner Physis möchte ich zum Beispiel noch arbeiten“, erzählt Otero. Dem SuS Olfen wird Pablo Tenkhoff Otero in jedem Fall richtig guttun – egal wo er dann letztendlich spielen wird.

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