Lars Meier (r.) erzielte mit einem sehenswerten Schuss die Führung für den SuS Olfen. © Nico Ebmeier
Fußball

Eine Niederlage, die stolz macht: SuS Olfen unterliegt auch Westfalia Huckarde

Gegen Westfalia Huckarde muss der SuS Olfen den nächsten Nackenschlag verkraften. Am Ende steht ein deutliches 1:4 aus SuS-Sicht. Trainer Patrick Linnemann ist dennoch zufrieden mit seinem Team.

Seiner Mannschaft wollte Patrick Linnemann keinen Vorwurf machen, auch wenn der Fußball-Bezirksligist SuS Olfen mit 1:4 (1:2) bei Westfalia Huckarde unterlag und die Grün-Weißen weiter in den Tabellenkeller abrutschen. Im Gegenteil: Der Olfen-Trainer zieht Zuversicht aus dem Spiel gegen die Westfalia.

„Auf dieses Spiel können wir aufbauen. Ich bin total stolz auf die Mannschaft und bin zufrieden mit der Leistung“, meinte Linnemann. Immerhin war es gut losgegangen. Lars Meier hatte den SuS schon nach sechs Minuten mit einer sehenswerten Direktabnahme in Führung geschossen.

Dann aber kippte das Spiel. Nach 23 Minuten glich Sascha-Marc Reinholz für die Gastgeber aus. Und mit dem Pausenpfiff lag der SuS Olfen sogar hinten, als Ron Hibbeln Huckarde in Führung schoss.

SuS Olfen vergibt gegen Westfalia Huckarde den Ausgleich

Nach dem Seitenwechsel legten die Gastgeber erneut nach. Hibbeln mit seinem zweiten Tor (55. Minute) und Amin Echamlali (90.+3) besiegelten die Olfener Niederlage. Dabei war der SuS direkt vor dem dritten Gegentor daran, das Spiel auszugleichen. Im direkten Gegenzug traf dann aber Huckarde. „Wir verlieren nicht wegen schlechter Leistung, sondern aufgrund von drei individuellen Fehler“, fasste Linnemann zusammen.

Erneut ging der SuS mit dem Handicap vieler verletzter Spieler in die Partie. Das führte dazu, dass einige der Aktive auf für sie fremden Positionen aushelfen mussten. „Auch deshalb mache ich der Mannschaft überhaupt keinen Vorwurf“, so Linnemann.

Für die Zukunft ist dem SuS-Coach daher auch nicht bange. „Wir haben eine tollte Truppe mit tollen Jungs. Wir müssen diesen jungen Leuten etwas Zeit geben“, meinte Linnemann, der direkt eine Ankündigung hinterherschob: „Spätestens in der Rückrunde werden wir für die eine oder andere Überraschung sorgen.“

SuS Olfen: Maruhn – Meier (73. Gelver), Westrup, Olbrich, Berger, Wennemann (46. Breuer), Scheele, Tenkhoff Otero, Brinkbäumer, Akti, Seypelt.

Tore: 0:1 Meier (6.), 1:1 Reinholz (23.), 2:1 Hibbeln (45.), 3:1 Hibbeln (55.), 4:1 Echamlali (90.)

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Ist zum Studium ins Ruhrgebiet immigriert - und geblieben. Vielseitig interessiert mit einer Schwäche für Geschichten aus dem Sport, von vor Ort und mit historischem Bezug.
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Matthias Henkel

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