Dominik Klann (M.) fand sich zuletzt häufiger auf der Bank von Preußen Münster wieder. © Jura Weitzel
Fußball

Dominik Klann verliert seinen Stammplatz bei Preußen Münster – und fühlt sich trotzdem wohl

Dominik Klann muss erstmals in dieser Fußball-Regionalliga-Saison mehrere aufeinander folgende Spiele auf der Bank Platz nehmen. Als Grund vermutet der Olfener eine Entscheidung seines Trainers.

Bis Mitte Dezember schien für Dominik Klann alles nach Plan zu laufen: Der Olfener hatte sich nach dem Abstieg von Preußen Münster in die Fußball-Regionalliga-West einen Stammplatz erkämpft. An den ersten 19 Spieltagen stand Klann nur ein Mal nicht auf dem Feld.

Doch knapp zweieinhalb Monate später hat sich die Situation für den 21-Jährigen verändert. Von den letzten fünf Partien durfte der defensive Mittelfeldspieler nur bei einem einzigen mitwirken – als er für die letzten 17 Minuten gegen den SV Rödinghausen eingewechselt wurde.

„Das ist nicht ideal gewesen und ich wünsche mir auch wieder mehr Spielzeit“, sagt Klann. Auch wenn es sportlich für den Olfener zuletzt nicht mehr so lief, gab es auch positive Nachrichten aus Münster: Anfang Februar verlängerten die Adlerträger den im Sommer auslaufenden Vertrag mit Klann.

Der Verein sei schon sehr früh auf ihn zugekommen und hätte im November signalisiert, mit ihm weiter arbeiten zu wollen. „Das hatte für mich auch nur Vorteile, weil ich mich hier sehr wohl fühle und es sportlich auch recht gut funktioniert hat“, erzählt Klann.

Systemumstellung bei Preußen Münster schlecht für Klann

Tatsächlich spielt der Olfener trotz der zuletzt etwas geringeren Einsatzzeiten eine starke Saison in Münster. Zwar war er vor einem Jahr schon in den Profi-Kader von Preußen aufgerückt, nahm aber erstmal nur am Training der Drittliga-Mannschaft teil und spielte weiterhin für Münster II in der Oberliga Westfalen.

Dass Klann den verlorenen Stammplatz wieder bekommen kann, davon ist er selbst überzeugt. „Ich bin guter Dinge und traue mir auch zu, dass ich das ändern kann.“ Den Verlust seines Stammplatzes erklärt sich der Mittelfeldspieler vor allem mit einer taktischen Veränderung von Trainer Sascha Hildmann.

„Der Trainer hat das System etwas umgestellt, davor hatten wir meine Position immer doppelt besetzt“, erklärt Klann und ergänzt „Ich bleibe aber dran und bin auch optimistisch, schon bald wieder mehr Spiele zu bekommen.“

Aufstieg in die 3. Liga fast unmöglich

Aktuell steht Preußen Münster nach 23 Spielen auf Platz vier der Tabelle, punktgleich mit dem Dritten Fortuna Köln und 13 Punkte hinter Tabellenführer Borussia Dortmund II. „Es ist recht offensichtlich, dass es schwierig wird mit dem Aufstieg, aber wenn die vor uns patzen sollten, wollen wir uns nichts vorwerfen müssen“, sagt Klann.

Für die kommende Saison kann sich der 21-Jährige aber durchaus wieder vorstellen, „dass der Aufstieg das Ziel wäre.“

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Ist passionierter und aktiver Sportler aus dem schönen Bergischen Land und seit 2011, ursprünglich wegen des Studiums, im Ruhrgebiet unterwegs. Liebt die Kommunikation mit Menschen im Allgemeinen und das Aufschreiben ihrer Geschichten im Speziellen.
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