Patrick Linnemann hat bereits zweimal am Spendenlauf teilgenommen. © privat
Spendenlauf

ZeroHungerRun: Patrick Linnemann rennt für die Welthungerhilfe

Ab dem Sommer wird Patrick Linnemann Trainer des SuS Olfen sein. In dieser Woche aber bestreitet er einen Charity-Lauf der Welthungerhilfe und ruft zur Teilnahme auf.

In der aktuellen Pandemie-Lage halten sich Amateursportler häufig in Eigenregie fit. Weil Sportanlagen und Fußballplätze gesperrt sind, bleibt oftmals nur der Griff zu den Laufschuhen. Das geht auch Patrick Linnemann nicht anders – der künftige Trainer des SuS Olfen verbindet die Ausdauereinheit aber mit einem guten Zweck.

Bereits zum dritten Mal wird Patrick Linnemann dieser Tage am ZeroHungerRun teilnehmen. Das ist ein von der Welthungerhilfe initiierter Spendenlauf, dessen Erlöse an verschiedene Projekte auf der ganzen Welt gehen. Was im Regelfall als großes Event über die Bühne geht, findet aufgrund der Pandemie nun in digitaler Form statt.

„Ich fand die Sache vor Corona schon gut, während Corona finde ich sie sogar noch besser“, sagt der 40-Jährige, der vom SuS Kaiserau an die Hoddenstraße wechselt, und begründet: „Bewegung tut uns allen gerade noch ein bisschen besser. Wenn das dann noch mit einem guten Zweck verbunden wird, ist das einfach super.“

„Die Zeiten sind absolut nachrangig“

Das Konzept ist simpel: Vom 5. bis zum 9. Mai können alle Teilnehmenden ihren Lauf über 30 oder 60 Minuten tracken und das Ergebnis auf der Seite der Welthungerhilfe hochladen. „Da geht es natürlich nicht um die Zeiten, die sind absolut nachrangig“, betont Linnemann. „Es geht um die Sache an sich und dass sich jeder seiner sozialen Verantwortung bewusst ist.“

Auch als Gruppe ist eine Teilnahme möglich – wäre das nicht etwas für Fußballmannschaften? „Das ist für alle Mannschaften super“, findet Linnemann und überlegt, ob man eine solche Aktion nicht auch lokal herunterbrechen könnte: „Vielleicht kann man so etwas in Zukunft selbst organisieren, in kleinerem Rahmen. Das könnte man hier in Olfen machen und die Erlöse an eine lokale soziale Einrichtung spenden.“

Bis Sonntag (9. Mai) bleibt Zeit, um sich anzumelden und am ZeroHungerRun teilzunehmen. Bislang haben sich bereits knapp 5.000 Personen dazu bereit erklärt und Linnemann hofft, dass es noch mehr werden.

Er selbst gehe grundsätzlich zwei Mal in der Woche laufen. „Es ist ja auch als Trainer nicht ganz unwichtig, eine gewisse Grundfitness zu haben“, sagt er. In dieser Woche wird ihm der Lauf noch leichter fallen: „Wenn 60 Minuten laufen dazu führen, dass ein Kind irgendwo auf der Welt einen schönen Moment hat – dann hat es sich bereits mehr als gelohnt.“

Alle Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

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Seit 2019 als freier Mitarbeiter für Lensing Media im Einsatz. Hat ein Faible für sämtliche Ballsportarten und interessiert sich für die Menschen, die den Sport betreiben - von der Champions League bis zur Kreisliga.
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