So sah es aus, als die Feuerwehr am Sonntagmorgen zum Einsatz ausrückte. © Heitkamp
Winterwetter

Schneebilanz in Nordkirchen: Entspannter Tag für die Feuerwehr

Die Warnkarte des Wetterdienstes war am Sonntag für Nordkirchen dunkellila. Trotzdem blieb es für die Feuerwehr entspannt. Helfend einschreiten mussten dagegen andere.

Vorbereitet auf ein Winterwetter, das möglicherweise den ein oder anderen Unfall mit sich bringt, war die Feuerwehr in Nordkirchen. Die Feuerwehr habe Streusalz zu den Gerätehäusern gebracht und auch ein Bundesfahrzeug mit Schneeketten ausgestattet, um wirklich sicher zu sein, dass sie im Ernstfall auch zu ihrem Ziel kommt.

Notwendig war das am Ende aber nicht. „Bei uns war alles ruhig“, sagt Tobias Heitkamp am Sonntagabend. Und das lag, so vermutet der Feuerwehrmann, daran, dass so wenig Menschen mit dem Auto unterwegs waren. Bis 21 Uhr am Sonntagabend galt schließlich die Warnung des Deutschen Wetterdienstes vor extrem starken Schneewehen und starkem Schneefall.

Keine besondere Alarmbereitschaft

Nordkirchen war auf der Warnkarte lila eingefärbt – hier galt also die höchste Warnstufe. Den Tag über sind etwa 25 bis 30 Zentimeter Neuschnee gefallen. So viel wie schon seit vielen Jahren nicht mehr, wie Tobias Heitkamp sagt. An einigen Stellen steckten allerdings Autos dennoch im Schnee fest – auch in Nordkirchen. Hier halfen aber ansässige Bauern dabei, die Autos mit ihren Traktoren zu befreien. Solche Einsätze gab es im ganze Kreis Coesfeld öfter, zum Glück aber ohne Sachschaden oder gar Verletzungen, wie ein Sprecher der Polizeileitsteller sagt.

Trecker, die Autos helfen mussten, das gab es am Sonntag öfter. © Heidi Tripp © Heidi Tripp

Für die Nacht auf Montag war die Feuerwehr darauf eingestellt, dass es noch zu Einsätzen wegen des Wetters kommen könnte. Eine besondere Alarmbereitschaft herrschte aber nicht.

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Ich bin neugierig. Auf Menschen und ihre Geschichten. Deshalb bin ich Journalistin geworden und habe zuvor Kulturwissenschaften, Journalistik und Soziologie studiert. Ich selbst bin Exil-Sauerländerin, Dortmund-Wohnerin und Münsterland-Kennenlernerin.
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Sabine Geschwinder

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