Corona-Pandemie

Momentaufnahme oder Trendwende im Kreis Coesfeld – Inzidenzwerte sinkt

Ist das die Wende im Shutdown? Zumindest sind die neuesten Inzidenzzahlen der Bezirksregierung Münster mehr als nur ein Hoffnungsschwimmer. Ein wichtiger Grenzwert ist erreicht oder in Sicht.
Der Kreis Coesfeld nähert sich dem Inzidenz-Schwellenwert von 50, die Stadt Münster unterschreitet ihn bereits deutlich. © picture alliance/dpa

Ein Inzidenzwert von maximal 50 ist nach Ansicht bekannter Virologen und politisch Verantwortlicher wichtig, um Kontakte nachverfolgen und damit die Pandemie wieder besser in den Griff bekommen zu können. Weil dieser Wert zuletzt stark gestiegen war, wurden vielfältige Einschränkungen eingeordnet. Doch jetzt gibt es Hoffnung.

Laut Landeszentrum für Gesundheit Nordrhein-Westfalen unterschreitet die Stadt Münster jetzt (Stand 24. Januar, 0 Uhr) deutlich den 50er-Grenzwert. Er liegt jetzt bei 39,6 nachdem er einen Tag zuvor noch bei 46,6 gelegen hatten. Auch im Kreis Coesfeld gibt es eine positive Entwicklung. Hier meldet das landeszentrum für Gesundheit einen Inzidenzwert von 54,4. Der 50er-Grenzwert ist also in Sichtweite.

Der Kreis Höxter ist weiterhin der einzige Kreis mit einer Inzidenz von über 200 (201,8). Deutlich mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen haben allerdings Kreise, die an den Kreis Coesfeld grenzen. Im Kreis Coesfeld ist der Wert sogar auf 134,5 gestiegen, ein Tag zuvor lag er bei 131,6. Steigende Zahlen meldet auch der Kreis Borken mit 73,0 nach 67,3 am Vortag.

Die alles entscheidende Frage lautet jetzt: Wie entwickeln sich die Zahlen in den nächsten Tagen? Können die Werte auch im Kreis Coesfeld weiter unter den Schwellenwert von 50 gedrückt werden?

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