Auf 1100 Quadratmeter hat sich das Getränkeparadies Gefromm in Selm vergrößert. © Marie Rademacher
Gefromm

Getränkeparadies in Selm in größeres Ladenlokal umgezogen

Über 500 Biersorten und auch sonst ein sehr großes Sortiment: Das Getränkeparadies Gefromm in Selm ist in ein neues Ladenlokal gezogen und hat sich dadurch deutlich vergrößert.

Als das Getränkeparadies Gefromm 1997 in Selm geöffnet hat, da standen für die Waren elf Regalmeter zur Verfügung. „Jetzt…“, sagt Jochen Gefromm und macht eine kurze Pause, um zu überschlagen, um wie viel sich das Geschäft seitdem vergrößert hat. „Jetzt haben wir hier rund 100“, schätzt er. Seit dem 10. August ist das Getränkeparadies schon nicht mehr in den Geschäftsräumen neben dem Netto in Selm, sondern etwas weiter hinten in dem Gebäude, in dem bis vor Kurzem der Aldi-Markt war.

Eine ziemliche Vergrößerung, wie Jochen Gefromm sagt. „Drüben hatten wir etwa 400 Quadratmeter, hier sind es jetzt 1100“, erklärt er. Viel Platz für ein vergrößertes Sortiment – darunter etwa 500 verschiedene Biersorten, wie auch draußen groß auf einer Reklame steht. Außerdem stünden den Kunden viel mehr Parkplätze zur Verfügung, um die Getränke bequem zu verladen.

Jochen Gefromm ist der Geschäftsführer des gleichnamigen Unternehmens mit Sitz in Lünen.
Jochen Gefromm ist der Geschäftsführer des gleichnamigen Unternehmens mit Sitz in Lünen. © Marie Rademacher © Marie Rademacher

Diese beiden Faktoren, so erklärt es der Geschäftsführer des Unternehmens Gefromm mit Sitz in Lünen, seien ausschlaggebend für den Entschluss zum Umzug gewesen. „Der Verbraucher probiert gerne etwas aus“, sagt Jochen Gefromm – auf der großen Fläche können er und sein Team jetzt eine große Auswahl an Spezialitäten anbieten. Nicht nur beim Bier. Auch etwa bei Mineralwasser sei das Sortiment erweitert worden.

Das Geschäft neben dem Netto, in dem das Getränkeparadies bis August noch war, steht derzeit leer. © Marie Rademacher © Marie Rademacher

Neunköpfig ist das Team in der Filiale, die von Jennifer Blaek geleitet wird. Viel, so sagt es Jochen Gefromm, haben seine Mitarbeiter angesichts der Corona-Pandemie leisten müssen. Bei den Regelveränderungen Schritt zu halten, sie bei den teilweise wenig verständnisvollen Kunden durchzusetzen – das sei teilweise ein Knochenjob für die Einzelhändler gewesen.

Früher war in dem Geschäft, in dem jetzt das Getränkeparadies ist, der Selmer Aldi-Markt.
Früher war in dem Geschäft, in dem jetzt das Getränkeparadies ist, der Selmer Aldi-Markt. © Marie Rademacher © Marie Rademacher

Das Geschäft neben dem Netto, in dem das Getränkeparadies so viele Jahre war, steht derzeit leer. Wie und ob es nachgenutzt wird, dazu liegen der Redaktion bislang keine Informationen vor. Fest steht allerdings, dass der Netto-Markt auf lange Sicht auch ausziehen wird: Es soll ja in den Neubau ziehen, den die Firma Ten Brinke an der Stelle der Kreisstraße baut, an der jetzt noch die Häuser mit den Nummern 68 bis 84 stehen. Einen genauen Zeitplan für Neubau und Abriss gibt es noch nicht.

Kein guter Sommer für den Getränkeverkauf

Jochen Gefromm ist froh, dass sich für ihn jetzt die Gelegenheit geboten hat, in den ehemaligen Aldi zu ziehen. Der Markt sei sehr gut angelaufen, sagt er. Auch, wenn das Wetter im Sommer eigentlich nicht gestimmt hat. Hitze und Sonne – das seien in der Regel die besten Verkäufer für Getränke. Und davon hat es in dem eher trüben und regnerischen Sommer 2021 nun mal nicht allzu viel gegeben.

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Marie Rademacher

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