Entspannte Atmosphäre, Beratung auf Augenhöhe: Das neue Beratungsangebot für Oberstufenschüler an der Gesamtschule Olfen fand im vergangenen Jahr großen Anklang. Eine ähnliche Aktion plant auch der Ehemaligen-Verein der Johann-Conrad-Schlaun-Gesamtschule Nordkirchen. © Thomas Aschwer
Neuer Termin

Ehemalige Gesamtschüler stellen Berufe vor – aber erst zu Ostern

Schülern den Einstig in den Beruf erleichtern wollen die Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld und der Förderverein der Gesamtschule mit einer Aktion auf Augenhöhe. Aber ist gibt ein Problem.

Studium oder Ausbildung? Vor dieser schwierigen Entscheidung stehen Jahr für Jahr Abiturienten. Im Internet und von Berufsberatern gibt es dazu viele Tipps, dennoch hat vor rund 15 Jahren die Unternehmerinitiative Hochfranken das Projekt „X-mas Reunion“ gestartet.

Die Weihnachtszeit wurde für angehende Abiturienten nicht nur besinnlich, sondern auch äußerst informativ war. Ehemalige Schüler berichteten, wie es ihnen nach dem Abitur ergangen ist, wie sie einen Einstieg in Berufsleben gefunden haben und was sie heute vielleicht anders machen würden.

„Das Projekt in Hof ist seit 15 Jahren total erfolgreich“, sagt Sabrina Becker von der Unternehmenskommunikation der Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld. Sie hat das Projekt vor einem Jahr auf die Spur gesetzt. 2019 war die Gesamtschule Olfen. beim Start im Kreis Coesfeld dabei. In diesem Jahr wollte auch die Johann-Conrand-Schlaun-Gesamtschule mitmachen.

Gesamtschulleiter findet das „Projekt sehr reizvoll“

„Wir finden das Projekt sehr reizvoll“, sagt Schulleiter Ulrich Vomhof. Er freut sich, dass sich der Ehemaligen-Verein hier stark einbringt. Gemeinsam war bereits ein Termin festgelegt, Dienstag, 22. Dezember. Für diesen letzten Schultag in 2020 war für andere Klassen ein Wandertag angesetzt. Damit gab es auch in Coronazeiten viel Platz für eine Präsenzveranstaltung.

Ehemalige Schülerinnen und Schüler hätten berichten können, wie es ihnen beruflich nach dem Abitur ergangen ist. Allerdings schickt das Land NRW die Schülerinnen und Schüler schon früher in die Weihnachtsferien. „Jetzt gibt es eine Easter reunion“, sagt Schulleiter Ulrich Vomhof. Einen genauen Termin für den Infotag kann er noch nicht nennen. „Die Veranstaltung wird rund um Ostern sein.“

Das Konzept ist dabei so einfach wie überzeugend. Es ist ein niedrigschwelliges Angebot. Denn zunächst einmal ist es ein gemütliches Zusammentreffen von ehemaligen und aktuellen Schülern. Ganz wichtig dabei: Keine langen Monologe der ehemaligen Schüler sollen die künftigen Abiturienten ermüden. Es sollen sich möglichst spannende Gespräche entwickeln.

Schüler wechseln wiederholt die Gesprächspartner

Nach 20 bis 30 Minuten wechseln die Schüler ihre Gesprächspartner. Die Themen sind ähnlich: Wie war die Entscheidungsfindung? Wo gab es gute Tipps? Was hätten sie vorher gerne gewusst? Welche Eigenschaften sollte man für das Studium oder eine Ausbildung mitbringen? Welche Zukunftsperspektiven sehen sie?

Für den Ehemaligen-Verein der Nordkirchener Gesamtschule ist die Umsetzung neuer Projekte durch die Corona-Pandemie allerdings erschwert worden. Dennoch hatte er eine X-Mas Reunion geplant. Die ist zwar jetzt nicht wie geplant möglich. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Über den Autor
Redaktion Selm
Journalist aus Leidenschaft, Familienmensch aus Überzeugung, Fan der Region. Als Schüler 1976 den ersten Text für die Ruhr Nachrichten geschrieben. Später als Redakteur Pendler zwischen Münsterland und Ruhrgebiet. Ohne das Ziel der Arbeit zu verändern: Die Menschen durch den Tag begleiten - aktuell und hintergründig, informativ und überraschend. Online und in der Zeitung.
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Thomas Aschwer

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