Coronavirus

Corona im Kreis Coesfeld: Neun Coronafälle im Kreis – alle aus Dülmen

Im Kreis Coesfeld kommen am Freitag neun weitere Coronafälle hinzu. Die Zahl der aktiven Fälle entspannt sich deutlich - außer in Dülmen.
Neun Corona-Fälle gibt es im Kreis Coesfeld. © picture alliance/dpa

Neun neue Corona-Fälle meldet der Kreis Coesfeld am Freitag. Bei allen Fällen handelt es sich um Personen aus Dülmen. „Eine Sequenzierung zur Identifikation von eventuellen Virusmutationen steht noch aus“, teilt der Kreis mit. Er hatte am Mittwoch erstmals Nachweise der ansteckenden Delta-Mutation gemeldet. Auch da handelte es sich um Fälle aus Dülmen.

Für Olfen und Nordkirchen kommen demnach keine neuen Fälle hinzu. In Nordkirchen gibt es aktuell noch drei aktive Fälle, in Olfen null. Im gesamten Kreis sind derzeit 44 Menschen aktiv infiziert, davon 37 aus Dülmen. „Momentan wird eine an Corona erkrankte Person stationär behandelt, wobei eine intensivmedizinische Betreuung nicht notwendig ist“, teilt der Kreis zudem mit.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert, also die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen, liegt laut Robert Koch-Institut am Freitag bei 7,7.

Es gelten entsprechende folgende Regeln:

  • Private Veranstaltungen (außer Partys): Außen bis zu 250 Gäste ohne Test, innen bis zu 100 mit Test
  • Gastronomie: Innen- und Außengastronomie sind ohne Test zugänglich (seit die Landesinzidenz unter 35 ist)
  • Partys: Außen bis zu 100 Gäste, innen bis zu 50 Gäste - jeweils mit Test und Abstand
  • Einkaufen: Keine Termine und keine Tests notwendig, die Kundenzahl ist begrenzt auf eine Person pro 10 Quadratmeter.
  • Kultur: Theater, Oper, Kinos mit bis zu 1000 Personen sind wieder möglich - Voraussetzung Sitzplan und negativer Test
  • Kinder- und Jugendarbeit: Gruppenarbeit innen 30, außen 50 junge Menschen - ohne Altersbegrenzung, ohne Test
  • Sport: Kontaktsport außen und innen mit bis zu 100 Personen
  • Clubs und Discos mit Außenbereichen: Bis zu 100 Besucher (mit Test)
  • Weitere Lockerungen sind zum 1. September geplant, dann werden Volks- und Schützenfeste sowie Stadtfeste mit bis zu 1000 Besuchern möglich.

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