Das neue Bistro der Integrationsküche der Kinderheilstätte Nordkirchen. © Karim Laouari
„köstlich“

Bistro der Kinderheilstätte Nordkirchen kann wieder für Besucher öffnen

Monatelang war das Bistro „köstlich“ der Kinderheilstätte Nordkirchen geschlossen. Jetzt kann es wieder für alle Besucher öffnen, unter einigen Hygieneauflagen.

Mit dem neuen Namen „köstlich“ wollte die Integrationsküche der Kinderheilstätte 2020 eigentlich durchstarten, sagt Thomas Pliquett, kaufmännischer Leiter der Nordkirchener Einrichtung, im Gespräch mit dieser Redaktion. Die Corona-Pandemie vereitelte diese Pläne. Jetzt, 2021, will die Kinderheilstätte ihre Pläne für die Küche „köstlich“ umsetzen – so viele die Pandemie zulässt.

Ein erster Schritt ist die Wiedereröffnung des Bistros für Besucher. Schon am Montag (7.6.) wird das Bistro wieder für alle geöffnet sein, teilt die die Kinderheilstätte mit. „Wir brauchen dafür ein paar Tage Vorlaufzeit“, erklärte Pliquett gegenüber der Redaktion etwas mehr als eine Woche vor der geplanten Wiedereröffnung.

Voraussetzung war, so Pliquett, vor allem eine niedrige und stabile Inzidenz. Am Samstag (5.6.) liegt diese im Kreis Coesfeld laut Robert Koch-Institut (RKI) bei einem Wert von 10,4 Infektionen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Nordkirchen hat aktuell keinen einzigen nachgewiesenen aktiven Corona-Fall.

Ab Montag hat das Bistro „köstlich“ dann wieder wie vor dem vergangenen Lockdown von 12 bis 14 Uhr geöffnet. Trotz derzeit weniger Infektionen und einer niedrigen Inzidenz gibt es für Besucher des Bistros einige Hygieneregeln zu beachten: Rund 34 Sitzplätze stehen derzeit zur Verfügung. Eine Bescheinigung über einen Negativ-Test (längstens 48 Stunden) ist dabei auf Verlangen vorzulegen, kündigt die Kinderheilstätte an.

An den Tischen können maximal vier Personen Platz nehmen – vier Haushalte dürfen es sein. Die Gäste werden gebeten, auf den Mindestabstand von 1,50 m zu achten und einen Mund-Nase-Schutz zu tragen (FFP2 oder medizinische Maske). Vollständig Geimpfte mit einem Mindestabstand von 14 Tagen zur Zweitimpfung und Genesene benötigen keinen Negativ-Test. Es werde sporadische Kontrollen geben, heißt es in der Ankündigung der Einrichtung.

Ein weiteres Projekt, das die Kinderheilstätten mit ihrer integrativen Küche jetzt an den Start bringen will, ist die Kaffee-Ape, die Thomas Pliquett bereits angekündigt hat. Das dreirädrige Lastengefährt soll noch ab diesem Sommer bei gutem Wetter im Nordkirchener Ortskern stehen und frisch zubereitete Kaffeespezialitäten aus der Siebträger-Maschine zubereiten. Die Mitarbeiter der Kinderheilstätte, die sich für den Verkauf gemeldet haben, müssen allerdings noch dafür geschult werden, so der kaufmännische Leiter.

Über den Autor
Redaktion Selm
Jahrgang 1985, fasziniert von digitalen, technischen und lokalen Themen.
Zur Autorenseite
Karim Laouari

Der neue Lokalsport-Newsletter für Dorsten

Immer freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Dorstener Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.