Das seit Jahren leerstehende Gebäude Krampeneck 3 in Nordkirchen wird demnächst abgerissen. © Gemeinde Nordkirchen
Neubau

Altes Wohnhaus wird abgerissen: Bauherr spricht über Pläne in Nordkirchen

Das ehemalige Wohnhaus am Krampeneck wird bald einem Neubau weichen. Der Bauherr erklärt, was er mit dem neuen Gebäude vor hat. Gleichzeitig startet ein anderes Großprojekt.

Wie die Gemeinde Nordkirchen am Freitag in einer Pressemitteilung erklärt hat, wird am Krampeneck 3 ein neues Gebäude errichtet. Im Erdgeschoss soll es eine Bürofläche und im Obergeschoss eine Wohnung enthalten. Auf dem Gelände befindet sich derzeit noch ein ehemaliges Wohnhaus. Dies stehe allerdings seit Jahren leer.

Abriss verzögert sich

Seit 2016 ist es im Besitz der Familie Kappenberg. Nun soll der Abriss erfolgen, um das Grundstück für den Bau vorzubereiten. Der Abriss sollte in der Woche ab dem 9. August beginnen und drei Tage dauern. „Das wird sich etwas verzögern, weil das Tiefbauunternehmen zunächst beim neuen Ladenlokal von Ernstings Family im Mühlenpark beginnt“, sagt Ludger Kappenberg auf Nachfrage dieser Redaktion.

Der Bauantrag dafür sei im Juni bewilligt worden. Dabei sollte schon im Mai mit dem Bau begonnen werden. Ein Grund für die Verzögerungen: steigende Preise im Baugewerbe und volle Auftragsbücher der Unternehmen. Daher möchte Kappenberg keine Aussagen zur Fertigstellung der Filiale treffen.

Die Straße Krampeneck in Nordkirchen wird bald gesperrt.
Die Straße Krampeneck in Nordkirchen wird bald gesperrt. © Gemeinde Nordkirchen © Gemeinde Nordkirchen

Unsicher ist daher der Zeitpunkt, wann der Abbruch am Krampeneck beginnt und wann die Straße komplett gesperrt werden muss. Laut Pressemitteilung waren drei Tage für den Abriss des alten Gebäudes vorgesehen. Das Haus sei eine Ruine, indem es nichts mehr zu retten gebe, heißt es seitens des Bauherrn.

Ersatzbau verändert Straßenbild kaum

Der „Ersatzbau“, wie Kappenberg das Projekt nennt, soll das Straßenbild allerdings nicht wesentlich verändern. „Die äußere Form soll erhalten bleiben“, sagt Kappenberg. Lediglich die Fassade werde nicht mehr verklinkert, sondern verputzt werden.

Die Nutzung des Ersatzbaus steht ebenfalls schon fest. Das Erdgeschoss werde Ludger Kappenberg als Büro nutzen. Auch die darüber liegende Wohnung diene dem Eigenbedarf. „Der Bauherr rechnet damit, dass der Neubau Ende Januar 2022 fertig ist“, erklärt die Gemeinde Nordkirchen in der Mitteilung. Aus ihr geht auch hervor, dass aus Sicht der Nordkirchener Verwaltung der Neubau „eine Verbesserung für den Ort“ sei.

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