Bürgerforum

Rhader Dorfentwicklung: Konzept für die neue Mitte kommt

Das Rhader Bürgerforum kam nach langer Zwangspause zusammen. Die Dorfentwicklung war das beherrschende Thema.
Die Rhader vermissen einen echten Dorfkern mit Aufenthaltsqualität. © Guido Bludau

Erstmalig sollte das Bürgerforum draußen, unter freiem Himmel, stattfinden, um trotz aller Corona-Sorgen vielen Rhader Bürgerinnen und Bürgern eine Teilnahme in angenehmer und sicherer Atmosphäre zu ermöglichen. Der Wettergott spielte jedoch nicht mit. Die Freiwillige Feuerwehr Rhade sprang kurzentschlossen ein und stellte in Absprache mit der städtischen Leitung ihre große Feuerwehrgerätehalle zur Verfügung.

Dieser Wechsel des Veranstaltungsortes, der nicht mehr angekündigt werden konnte und auch der Neustart nach immerhin fast anderthalb Jahren Corona-Pause verhinderten wahrscheinlich eine größere Beteiligung. So kamen immerhin 45 Teilnehmer zusammen, um insbesondere das geplante Dorfentwicklungskonzept für Rhade zu diskutieren.

Für die Arbeitsgruppe Dorfentwicklung stellten Heribert Triptrap und Reinhard Meisner ihre zurückliegenden Aktivitäten mit dem Start in 2019 dar. Höhepunkte waren zwei Online-Befragungen von Oktober 2020 bis Januar 2021 mit großer Beteiligung und zahlreichen Wünschen und Vorschlägen für ein auch zukünftig lebenswertes Rhade. Die daraufhin angebotene Bürgerwerkstatt im Juni 2021 erarbeitete mögliche Ziele für Rhade, die aus neun verschiedenen Projektgruppierungen mit insgesamt 23 Maßnahmenschwerpunkten gebildet wurden. Die Ergebnisse sind online hinterlegt worden.

Abschließende Diskussion im November-Forum

Bis spätestens Mitte Oktober werden nun das beauftragte Planungsbüro, die Stadt und die Arbeitsgruppe Dorfentwicklung Rhade einen abschließenden Entwurf für ein zukünftiges Dorfentwicklungskonzept Rhade erarbeiten und anschließend für die Bürgerschaft veröffentlichen. Im November soll dann im nächsten Bürgerforum eine abschließende Diskussion geführt werden und ein daraus folgendes Empfehlungsvotum für einen Ratsbeschluss abgegeben werden.

Eine rege Diskussion, die nicht kontrovers geführt wurde, sondern großes Interesse an einzelnen Themenpunkten offenbarte, schloss sich an.

Hans-Peter Steffens berichtete dann von einer bisher noch nicht erfolgreichen Initiative, die Kultur- und Weiterbildungslandschaft speziell für Rhade auszuweiten und zu beleben.

Schutzhütte erhält neue Radständer

Zwei Anträge zur Unterstützung aus Mitteln des städtischen Bürgerbudgets wurden einstimmig angenommen. Die Rhader Schutzhütte für Wanderer und Fahrradfahrer erhält neue, stabilere Fahrradständer aus Stahl und das Orgateam erhält wetterfeste Plakat-Aufsteller für die Ankündigung der Versammlungen.

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