In einer Alpakazeit konnten Kinder die etwas ungewöhnlichen Bewohner des Hofes kennenlernen. Die Kinder lernen, was Alpakas fressen und wie man ein Alpaka führt. © Guido Budau
Erlebnis-Bauernhof

Kinder können auf dem Erlebnis-Bauernhof das Landleben kennenlernen (mit Video)

Das Leben auf einem echten Bauernhof können Kinder jetzt in Wulfen hautnah miterleben. Neuerdings heißt es am Präsenkamp für Kinder ab fünf Jahren: Ab in die Gummistiefel!

Der Hof Große-Kottendorf, der in Wulfen auch als Hof Stadtmann bekannt ist, liegt am Präsenkamp und hat eine lange Historie. Als konventioneller Hof seit mehreren Generationen geführt, möchte die jüngste Generation nun etwas Neues wagen und so für ein bisschen mehr Verständnis für die Landwirtschaft werben.

Mona Stadtmann ist eines von drei Kindern der Familie Stadtmann und hat sich nun etwas Besonderes für Kinder überlegt.

„Wir möchten unseren Bauernhof mit all seinen Facetten für Kinder öffnen und über die tägliche Arbeits- und Lebenswelt informieren und dies auch hautnah erlebbar machen. Dabei werden wir ein den Jahreszeiten angepasstes Programm anbieten“, verspricht die 21-Jährige. In den vergangenen Tagen wurde bereits mit den ersten Kinderangeboten gestartet.

Kinder lernen, mit Alpakas umzugehen

„In einer Alpakazeit konnten Kinder die etwas ungewöhnlichen Bewohner des Hofes kennenlernen. Die Kinder lernen, was Alpakas fressen und wie man ein Alpaka führt. Für mutige Alpakafreunde gibt es einen kleinen Parcours, der bewältigt werden kann. Eine zweite Alpakazeit für Kinder ab fünf Jahre findet am 11. August von 15 bis 17 Uhr statt“, so Mona Stadtmann.

Kottenkinder „arbeiten“ auf dem Bauernhof

Doch mit den Ferienangeboten ist es auf dem Hof nicht getan. Die erste Gruppe des monatlichen Angebotes „Kottenkinder“ startet und es sind nur noch wenige Plätze frei. Die zweite Gruppe ist bereits in Planung, die Termine richten sich nach den Anmeldungen. Einmal im Monat für zwei Stunden kommen die Kinder auf den Hof und erleben ein Programm, das an die Jahreszeiten angepasst wird.

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Neuer Erlebnis-Bauernhof in Wulfen

„Im Fokus steht hierbei nicht das Vermitteln von theoretischem Wissen, sondern vielmehr gilt es, den Kindern Raum fürs Erleben und die eigenen Ideen zu geben. Letzte Woche stand auf dem Hof die Heuernte an. Die Hofentdecker haben sich die verschiedenen Maschinen angesehen, im Kleinen ausprobiert, wie aus Gras Heu wird, und waren erstaunt, wie viele kleine Tiere man auf einer frisch gemähten Wiese finden kann. Ausgelassen wurde bei der Heuschlacht auf der Weide getobt. Kinder können auf dem Hof auch mal mitanpacken und bekommen so das erfüllende Gefühl, wichtig zu sein und etwas geschafft zu haben. Dabei macht man sich auch schon mal etwas schmutzig, aber das gehört ja auch dazu“, lädt Mona Stadtmann ein.

Die 21-jährige Mona Stadtmann kümmert sich um die Kinder.
Die 21-jährige Mona Stadtmann kümmert sich um die Kinder. © Guido Bludau © Guido Bludau

Kinder haben jede Menge Spaß in der Natur

„Das hat richtig Spaß gemacht und wir haben viel geschafft. Nächstes Mal mache ich wieder mit“, freute sich auch der fünfjährige Mats Wolters. Durchgeführt werden die Programme von Mona Stadtmann und unterstützt durch Agnes Stadtmann.

Agnes Stadtmann ist eine erfahrene Erzieherin, die bereits viele Forscher-Projekte durchgeführt hat. Mona Stadtmann hat auf verschiedenen Höfen in unterschiedlichen Kinderprojekten gearbeitet und studiert Soziale Arbeit.

Fortbilden konnte sie sich in einem Bauernhof-Erlebnispädagogik-Seminar der Landwirtschaftskammer. Nun will sie ihre Ideen auf dem Hof ihrer Eltern umsetzen.

Werbematerialien selbst erstellt

Von der Website, über die Flyer bis hin zum Programm wurde alles selbst erstellt. Das ist es auch, was sie Kinder vermitteln möchten: ausprobieren und sich selbst etwas zutrauen.

Anmeldungen für die Kottenkinder und die Alpakazeit werden unter folgender E-Mail-Adresse entgegengenommen: info@hof-grosse-kottendorf.de . Weitere Informationen und Preise sind auf der Website hof-grosse-kottendorf.de zu finden.

Über den Autor
Freier Mitarbeiter
Als „Blaulicht-Reporter“ bin ich Tag und Nacht unterwegs, um über Einsätze von Polizei und Feuerwehr seriös in Wort und (bewegten) Bildern zu informieren. Dem Stadtteil Wulfen gehört darüber hinaus meine besondere Leidenschaft. Hier bin ich verwurzelt und in verschiedenen Vereinen aktiv. Davon profitiert natürlich auch meine journalistische Arbeit.
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Guido Bludau

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