Das nächste Bürgerforum Rhade findet in der Sporthalle an der Erler Straße statt und wird live im Internet auf Youtube übertragen. © Grafik:: Martin Klose
Bürgerforum Rhade

Erstmals wird Stadtteilkonferenz in Dorsten live im Internet gestreamt

Weil das aktuelle Thema „Dorfentwicklung“ so wichtig ist, zieht das Bürgerforum Rhade unter Coronaschutz-Bedingungen in die große Sporthalle um. Und wird live im Internet übertragen.

Das nächste Bürgerforum Rhade wegen der Corona-Krise ausfallen lassen? Das kam für das Organisationsteam um Wilhelm Loick nicht in Frage, dafür sei das aktuelle Thema „Dorfentwicklung“ viel zu wichtig. „Man muss Bürgerbeteiligung ernst nehmen und offen diskutieren können“, sagt Loick. „Da reicht eine Online-Befragung allein nicht aus.“ Und deshalb gibt es beim Rhader Bürgerforum am Samstag (7. November) ab 16 Uhr nun gleich zwei Premieren – eine gilt sogar stadtweit.

Erstmals findet die Veranstaltung in der großen Rhader Sporthalle an der Erler Straße 32 und nicht im Carola-Martius-Haus statt. „In der Halle haben wir genügend Platz, um die Corona-Hygieneschutzmaßnahmen umsetzen zu können“, so Loick. „Und wir wollen uns ja nicht nachsagen lassen, dass wir uns im stillen Kämmerlein verstecken.“

Zudem wird das öffentliche Treffen auch im Video-Portal „Youtube“ im Internet live verfolgt werden können. Das hat es in der Geschichte der Stadtteilkonferenzen in Dorsten bislang nicht gegeben.

„Eine interaktive Verbindung wird durch die Möglichkeit, schriftliche Kommentare zu senden, hergestellt“, so das Orga-Team. „Etwaige Abstimmungen können jedoch nur von den Teilnehmern in der Versammlung vorgenommen werden.“

Zahlreiche Beiträge eingegangen

So oder so: „Das Orgateam will sicherstellen, dass der wesentliche Wille der Rhader sich in möglichen Projektideen wiederfindet“, so Wilhelm Loick. Er erwartet einen rege Beteiligung der Rhader Bürger. Schon jetzt seien über die noch bis 31. Oktober laufende Online-Befragung zur Dorfentwicklung Rhade/Lembeck zahlreiche Beiträge eingegangen.

Die Arbeitsgruppe „Rahmenplanung/Verkehr“ hatte es von Anfang an übernommen, Rhade in Sachen „Dorfentwicklung“ zu vertreten. Mitglieder dieser Gruppe, ergänzt durch Ortspolitik und weitere Bürger, waren daher Teilnehmer beim ersten „Akteursgespräch“, das die Stadt und das Büro „Frauns“ gemeinsam mit der Porte Lembeck durchführte.

Vertreter der Arbeitsgruppe werden laut Loick beim Bürgerforum zum Status Quo berichten, ihr Selbstverständnis zur weiteren Arbeit für Rhade vorstellen, derzeit priorisierte Projektideen, die Rhade auch zukünftig lebenswert halten sollen, aufzeigen, Vorschläge zur Beteiligung von interessierten Rhadern machen und sich von der Versammlung ein Mandat für den weiteren Prozess geben lassen.

Glasfaser der Telekom

Aufgrund der besonderen Corona-Bedingungen ist zusätzlich nur noch ein fester Tageordnungspunkt geplant, um das Treffen möglichst kurz zu halten. Ein Vertreter der Telekom Recklinghausen, verantwortlich für den Ausbau des zweiten Glasfasernetzes in Rhade, wird alle Fragen zu Leistungen und Abschlusskosten beantworten.

  • Ein Login zur Live-Übertragung im Internet ist über den Link https://youtu.be/7ya9gQui6FM möglich. Er wird auch auf der Internet-Seite des Bürgerforums unter www.rhade.de bereitgestellt.
  • Die Online-Befragung der Stadt zu persönlichen Interessen und Wünschen der Bürger im Rahmen der Dorfentwicklung Rhade/Lembeck kann auf der Internetseite dorsten.de/Dorfentwicklung/Dorfentwicklung_allgemein.asp bis zum 31.10.20 genutzt werden.
  • Die Versammlung des Bürgerforums wird unter Einhaltung der am Veranstaltungstag aktuellen Hygiene- und Abstandvorschriften durchgeführt. Ein Eintritt ist daher ausschließlich mit Mund-/Nasenbedeckung möglich, die auch am Platz getragen werden muss.
Über den Autor
Redaktion Dorsten
Geboren 1961 in Dorsten. Hier auch aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach erfolgreich abgebrochenem Studium in Münster und Marburg und lang-jährigem Aufenthalt in der Wahlheimat Bochum nach Dorsten zurückgekehrt. Jazz-Fan mit großem Interesse an kulturellen Themen und an der Stadtentwicklung Dorstens.
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Michael Klein
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