Zweitimpfung für unter 60-Jährige: Astrazeneca-Impfung auch weiter möglich

Kreis Coesfeld

Für Menschen unter 60 wird eine Impfung mit Astrazeneca nicht mehr empfohlen. Doch was ist, wenn man U-60 ist und bereits eine erste Dosis erhalten hat? Der Kreis Coesfeld stellt das klar.

Olfen, Nordkirchen

11.04.2021, 11:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Astrazeneca zu bekommen ist auch für unter 60-Jährige weiterhin möglich. Falls gewünscht.

Astrazeneca zu bekommen ist auch für unter 60-Jährige weiterhin möglich. Falls gewünscht. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Nach der Entscheidung, dass nur noch über 60-jährige Menschen eine Impfung mit Astrazeneca erhalten sollen, sind viele, die bereits ihre erste Impfung erhalten haben und unter 60 Jahre alt sind, verunsichert.

Der Kreis Coesfeld sorgt nun aber für Klarheit: „Das Impfzentrum des Kreises Coesfeld weist darauf hin, dass die Zweitimpfungen der Unter-60-Jährigen, die bei der Erstimpfung den Wirkstoff von Astrazeneca erhielten, wie geplant stattfinden und am 14.04.2021 starten“, erklärt der Kreis in einer Pressemitteilung.

Astrazeneca geht - falls ausdrücklich gewünscht

Die Betroffenen im Alter von 18 bis 59 Jahren erhalten demnach bei der Zweitimpfung einen anderen mRNA-Impfstoff, es sei denn, dass eine Impfung mit dem zuvor verimpften Vakzin des Herstellers Astrazeneca ausdrücklich gewünscht wird. Über-60-Jährige, die bei ihrer Erstimpfung bereits Astrazeneca erhielten, würden bei der Zweitimpfung ebenfalls mit dem Vakzin dieses Herstellers geimpft, heißt es in der Mitteilung weiter.

Denkbar wäre auch gewesen, dass die Abstände zwischen den beiden Impfungen von 9 auf 12 Wochen verlängert werden. Das hatte die ständige Impfkommission empfohlen und würde den Kreisen so mehr Zeit verschaffen. Der Kreis hatte sich aber wegen fortlaufender Folgeimpfungen dagegen entschieden.

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