Zweiter "Star-Trek" mit Effektschlacht

Im Kino

Keine Vorrede. Die Eröffnung von „Star Trek – Into Darkness“ katapultiert den Zuschauer gleich in eine Hetzjagd. Zwei Mann türmen vor den Wilden. Auf einem Planeten mit roter Vegetation – irgendwo in den Tiefen des Alls.

von Von Kai-Uwe Brinkmann

, 06.05.2013, 16:42 Uhr / Lesedauer: 1 min

Unter Abrams‘ Führung steuert die Enterprise im neuen Film in Gefilde, wo sie sich mit Blockbustern und Wundertüten des Superhelden-Genres messen lassen muss. Es kracht, es lärmt, im Breitwandformat entrollt sich eine Effektschlacht, der man nicht anmerkt, dass die 3D-Optik im Nachhinein übergestülpt wurde. Feuerprobe bestanden. Die Tricks sind formidabel, der visuelle Eindruck ist überwältigend. Selten wirkte die schiere Größe der Sternenkreuzer so imponierend – nicht erst, als im Finale ein Raumschiff durch Hochhäuser pflügt. Auch die Interieurs der Enterprise, Kommando-Brücke und Konsolen, selbst die Uniformen sind von ausgesuchter Eleganz.

Der Einsatz auf dem Planeten der Wilden beschert Captain Kirk die Degradierung. Die Enterprise hat sich einer Steinzeitkultur zu erkennen gegeben. Streng verboten! Das ist bald vergessen, als Angehörige der Flotte Opfer von Terroranschlägen werden. Kirk verfolgt einen Superschurken (tiefgekühlt und gut: Benedict Cumberbatch aus der TV-Serie „Sherlock“) bis zu den Klingonen.

Das Finale spielt auf und über der Erde, wo die Enterprise nach schwerem Gefecht ins Trudeln gerät. Noch eine Action-Kanonade. Raum für Gemenschel gibt es auch: Logiker Spock debattiert in aller Freundschaft gegen Kirks Gefühlsduselei. Trekkies werden es lieben.

Lesen Sie jetzt