Zeit für die Revanche

Kreisliga

Am dritten Spieltag der damals noch jungen Kreisliga-Saison tickten die Uhren anders. Fünf Marler Kreisligisten hatte es auswärts empfindlich getroffen. Bilanz: Ein Fener-Sieg daheim gegen BW Wulfen (2:1), sonst nur schmerzhafte Niederlagen. Jetzt ist die Zeit für eine Revanche gekommen.

Marl

von Von Dirk Kolakowski

, 21.02.2014, 15:17 Uhr / Lesedauer: 2 min
Umkämpftes Duell in Rhade: Thomas Fritzsche (r.) vom TSV wird vom Ball getrennt, alles beobachtet von Tim Theemann (M.). Foto: Kalenberg

Umkämpftes Duell in Rhade: Thomas Fritzsche (r.) vom TSV wird vom Ball getrennt, alles beobachtet von Tim Theemann (M.). Foto: Kalenberg

Das Hinspiel gewann Hoxfeld mit 2:1. „Das haben die damals gut gemacht. Halt so, wie Borkener das anstellen. Sie rennen, kämpfen und geben nicht auf bis zum Schluss. Und das war unseren Jungs nicht so bewusst, dass es Mannschaften gibt, die sich nicht so leicht ergeben“, erinnert sich TSV-Trainer Matthias Juszczak an besagten frühen 3. Spieltag. Der Sieg am Vorsonntag in Rhade „war ein hartes Stück Arbeit“, so Juszczak. Das 2:0 sei verdient gewesen. Verstärkungen aus der Westfalenliga-Elf erwartet der Coach gegen Borken-Hoxfeld nicht. „Wir werden wieder nur mit einem B-Team auskommen müssen. Ich denke, das wird auch gut genug sein.“

Auch für die Löwen sind die Erinnerungen an das Hinspiel nicht erfreulich. Unter dem Strich stand ein enttäuschendes 0:3. Das Rückspiel am Feldweg steht aus Sicht der Gastgeber unter keinem guten Stern. „Wir haben elf Verletzte, gehen personell ziemlich auf dem Zahnfleisch“, sagt Hamms Trainer Udo Platzer. Aber er sieht sein Team mit Weseke, dem FC Marl und dem TSV Marl-Hüls II auf Augenhöhe. „Wenn wir Spieltag für Spieltag wirklich komplett antreten könnten, wären wir schon weit vorne.“ Doch in der Situation, so Platzer weiter, seien die Voraussetzungen andere. Aber: Die Stimmung in der Mannschaft ist super. „Die Jungs sind noch enger zusammengerückt. Hut ab vor der Truppe. Egal, wer auf dem Eis ist, jeder gibt eine hundertprozentige Leistung.“

FCM-Boss Claus Lanczek traut seiner Mannschaft auch das 16. Spiel in Serie ohne Niederlage zu. „Wir verlassen uns zum einen auf den Heimnimbus. Es ist so, dass wir zuhause noch kein Spiel verloren haben. Das wollen wir natürlich beibehalten. Ansonsten vertrauen wir auf unsere Stärken. Wenn die Mannschaft weiterhin sehr diszipliniert spielt und die Vorgaben des Trainers umsetzt, dann ist das gut zu schaffen.“ Das Hinspiel gewann Raesfeld 2:1.

SuS-Trainer Peter Kappert spricht von einem hart erkämpften 3:2-Sieg in Reken. „Die schlechten Platzverhältnisse ließen kaum ein Kombinationsspiel zu. Unser Neuzugang Philipp Ziegler gab einen prima Einstand. Jetzt wollen wir gegen Lembeck unbedingt nachlegen, um den Anschluss zur Spitzengruppe zu halten.“ Das Hinspiel verlor Polsum in Lembeck mit 1:3.

Puh, das wird schwer für Fener (27 Punkte), die das Hinspiel mit 2:1 gewannen. Wulfen (28 Punkte) wird alles reinwerfen, um sich vom Konkurrenten nicht überholen zu lassen.