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Wohl doch kein Kunstrasenplatz an der Vördestraße

Sportstätten

Auf der Suche nach einem geeigneten Ort für einen Kunstrasen-Sportplatz im Norden von Castrop-Rauxel ist nun offenbar auch "Plan B" gescheitert. Nach Informationen des FDP-Vorsitzenden Christoph Grabowski ist das Vorhaben, das vom VfR Rauxel genutzte Areal an der Vörderstraße in Kunstgrün zu tauchen, geplatzt.

CASTROP-RAUXEL

von Von Florian Kopshoff

, 02.05.2011

Diese Informationen stammten aus dem Immobilienmanagement der Stadt Castrop-Rauxel, sagte Grabowski. Für eine Stellungnahme war die Behörde bislang nicht zu erreichen.

Sollte sich das Gerücht bestätigen, ist nach der so genannten "großen Lösung" am Gänsebusch nun auch die Alternativlösung für eine Regelung der Sportplatzproblematik im Norden der Stadt gescheitert. Ursprüngliches Ziel war es bekanntlich, die "Kampfbahn Habichthorst" an der Recklinghauser Straße, die Heimstätte des aktuellen Landesligisten VfB Habinghorst, als Sportstätte aufzugeben - und als Baugrund zu nutzen.Aus Kostengründen hatte sich die Stadtverwaltung im Herbst 2010 von der auf 3,0 Millionen Euro eingestuften Idee verabschiedet: Auf dem Sportplatz-Gelände von Victoria Habinghorst sollten - so der Ursprungsplan - zwei Kunstrasenplätze errichtet werden. Victoria Habinghorst und VfB Habinghorst und womöglich auch der VfR Rauxel sollten die neue Anlage gemeinsam nutzen.

Nach dem Scheitern dieser kostenintensiven Lösung wurde eine neue Möglichkeit ins Gespräch gebracht: Victoria und VfB sollten "freie Kapazitäten" beim VfR Rauxel nutzen. Dazu müsste der Platz aber zunächst "winterfest" gemacht werden, hieß es im Herbst in einer Betriebsausschuss 1-Vorlage aus dem Rathaus. Was den Umbau an der Vördestraße zum Kunstrasengeläuf nahelegt hatte. Im Jahr 2012 ist der VfR-Platz laut Sportstätten-Entwicklungskonzept mit einer Sanierung an der Reihe. 300.000 Euro sieht der Haushalt für diese Arbeiten vor. Würde sich der Betrag aufstocken lassen, so die Planspiele in der Stadtverwaltung im Herbst 2010, sei ein Kunstrasenplatz beim VfR Rauxel möglich. Allerdings: Aus welchen Quellen eine Aufstockung hätte generiert werden können, blieb damals offen. Grabowski kommentierte jetzt, der Vorschlag sei nach dem Scheitern der "großen Lösung" am Gänsebusch nur aufgekommen, um den beteiligten Vereinen "Sand in die Augen zu streuen".