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Rettender Impfstoff in Sicht

WERNE Im Mittelpunkt stand die in NRW grassierende Blauzungenkrankheit beim Treffen des Schafzuchtverband NRW, der am Donnerstag zur jährlichen Bezirksversammlung in der Gaststätte "Wittenbrink?s Hof" eingeladen hatte.

von Von Elisabeth Plamper

, 23.11.2007

Ernst Brüggemann, Geschäftsführer des Schafzuchtverbandes NRW berichtete über den aktuellen Stand. Nach Informationen der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände, werde geprüft, ob eine Mitfinanzierung der Impfung durch die EU möglich ist. Wenn ja, werde das Land NRW eine verpflichtende Impfung auf den Weg zu bringen. Eine freiwillige Impfung sei auf jeden Fall vorgesehen, sobald ein Impfstoff zur Verfügung stehe. Der erste Impfstoff soll voraussichtlich 2008 auf den Markt kommen, ein weiterer Kombinationsimpfstoff befindet sich noch in der Entwicklungsphase.

Jährlich aufgefrischt

Die Schafe können ab dem Alter von zweieinhalb Monaten geimpft werden", erklärte Ernst Brüggemann. Die Impfung muss dann jährlich aufgefrischt werden. Vermutlich wird eine Impf-Dosis zwischen einem und drei Euro kosten.

Zur Zeit können die Schafzüchter nur versuchen, durch Stallhaltung oder Meidung von Mückenstandorten ihre Tiere vor dem Virusbefall zu schützen. Der Geschäftsführer erläuterte auch ausführlich die Voraussetzungen für Entschädigungszahlungen aus der Tierseuchenkasse.

Insgesamt hätte sich Bezirksleiterin Gisela Hibbeln mehr Teilnehmer für die Veranstaltung gewünscht. 

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